Online-Apotheken: Preisvergleich zahlt sich aus

 - 

Seine Medikamente über das Internet bei einer Online-Apotheke zu ordern, spart häufig Geld. Ein Preisvergleich unter den Internet-Apotheken lohnt sich zusätzlich. Zu diesem Ergebnis kommt das "Deutsche Institut für Service-Qualität" in einem aktuellen Test von 17 Internet-Apotheken.

Nach den Studienergebnissen ist die Preisspanne beim Angebot der Internet-Apotheken recht groß. Zur näheren Analyse wurden 15 Medikamente in den Apotheken online gekauft. Der gesamte Warenkorb kostete beim günstigsten Anbieter rund 85 Euro und damit gut ein Viertel weniger als beim teuersten Unternehmen, das fast 30 Euro mehr verlangte (115 Euro). Bei einzelnen Produkten lag der höchste Preis für Medikamente, die man bei den Apotheken online bestellte, bis zu 85 Prozent über dem günstigsten Online-Angebot. Insgesamt war das Internet-Angebot im Vergleich zur unverbindlichen Preisempfehlung aber immer noch um durchschnittlich 26 Prozent preiswerter zu bekommen.

Im Vergleich zur Studie 2009 haben sich die Testergebnisse beim Service deutlich verbessert. Telefonische Kundenanfragen werden kompetenter beantwortet als noch vor wenigen Jahren. Es gibt jedoch noch Defizite: Wer seine Medikamente bei Apotheken online erwerben möchte, muss mit Wartezeiten am Telefon von rund 47 Sekunden rechnen. Das ist doppelt so lang wie in der Vorgängerstudie. Darüber hinaus bekam fast jede zweite Online-Apotheke Abzüge bei der Übersichtlichkeit ihrer Website. Verbesserungspotenzial zeigte sich bei der Bearbeitung von E-Mails durch die Online-Apotheken, da die Hälfte der Anfragen nicht vollständig beantwortet wurde und jede zweite Antwort-Mail keine weiteren Kontaktdaten für Rückfragen enthielt.

Beim Versandtest punkteten die Apotheken beim Online-Kauf durch eine schnelle Zustellung. Im Allgemeinen traf die Sendung spätestens nach zwei Tagen beim Besteller ein. Wer seine Medikamente in Online-Apotheken bestellt, sollte aber auch auf die Versandkosten achten. Diese lagen im aktuellen Test bei bis zu 5 Euro pro Bestellung.

Die drei besten Internet-Apotheken

Im Test zu Apotheken mit Online-Angeboten wurde Mediherz als beste Internet-Apotheke 2011 ausgezeichnet. Dieses Unternehmen überzeugte nicht nur durch seinen guten Internetauftritt, sondern bot auch den besten Service und bestach dabei vor allem durch eine zügige und kompetente Bearbeitung von Anfragen per Telefon und E-Mail.

Aponeo erzielte im Apotheken-Online-Test Rang zwei und zeigte ebenfalls ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis mit fairen Preisen und einem Top-Service.

Auf dem dritten Platz lag apotal.de. Wer hier seine Medikamente online bestellte, kaufte den günstigsten Warenkorb.

Detaillierte Informationen zu den Studienergebnissen über Apotheken, die online Medikamente anbieten, finden Sie im Internet auf den Seiten vom Deutschen Institut für Service-Qualität im Bereich Studien (www.disq.de/studien.php).

Weitere News zum Thema

  • Wie lange Unternehmen auf ihr Geld warten müssen

    [] (verpd) Die griechischen und italienischen Unternehmen warten am längsten darauf, dass ihre Geschäftskunden ihre Rechnungen bezahlen. In Deutschland zahlen mehr als die Hälfte der Kunden innerhalb der Zahlungsfrist, obwohl die Kunden der deutschen Unternehmen mit 20 Tagen auch am wenigsten Zeit haben, ihre Verbindlichkeiten zu bezahlen. Dies zeigt eine aktuelle Studie eines Kreditversicherers. mehr

  • Hohe Unfallgefahr für Biker am Pfingstwochenende

    [] (verpd) In den letzten und in den ersten Wochen eines Jahres gibt es weniger Motorradunfälle mit Personenschäden als in der übrigen Zeit. Doch selbst in der typischen Motorradsaison von März bis Oktober, gibt es ein Wochenende, das besonders viel Unfälle aufweist, wie die Unfallstatistik für letztes Jahr des Statistischen Bundesamts aufzeigt. mehr

  • Für eine sichere Grillsaison

    [] (verpd) Eigentlich stehen beim Grillen die kulinarischen Genüsse und das gemütliche Zusammensein im Vordergrund. Wenn jedoch bestimmte Sicherheitsregeln außer Acht gelassen werden, kann es schnell zu einem folgenschweren Unglück kommen. mehr

  • Damit das Fahrrad beim Besitzer bleibt

    [] (verpd) Nach Expertenaussagen sind Fahrraddiebe besonders häufig auf Bahnhöfen und größeren Haltestellen des öffentlichen Verkehrs, aber auch auf Abstellplätzen vor Universitäten, Freizeiteinrichtungen, Geschäften und Lokalen aktiv. Daher sollten, wenn möglich, solche Plätze gemieden oder zumindest ein gesicherter Abstellplatz, der gut beleuchtet und einsehbar ist, benutzt werden. Es gibt zudem auch andere Maßnahmen, um sein Fahrrad vor Diebstahl zu schützen. mehr

  • Fast 200 Radfahrer verunfallen pro Tag

    [] (verpd) Nach der offiziellen Statistik des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden 2013 mehr als 71.400 Radfahrer bei einem Unfall verletzt oder getötet. Damit gibt es bei dieser Art der Verkehrsbeteiligung nach den Pkw-Insassen die meisten Unfallopfer im Straßenverkehr. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.

Hat Sie das Thema Verbrauchertipps... interessiert?

Folgen Sie diesem Thema und verpassen Sie keinen neuen Artikel. So funktionierts.

Thema folgen   Schließen