Zeitgemäßer Versicherungsschutz für das Zuhause

 - 

(verpd) Immer mehr technische Innovationen wie Smartphones, internetbasierte Fernsehgeräte, Tablet-PCs oder auch Photovoltaikanlagen und intelligente Gebäudesteuerungen für Heizung, Rollläden und Markisen gehören mittlerweile zur Standardausrüstung eines Haushaltes. Doch solche Neuheiten bringen zum Teil auch Risiken mit sich, die durch manche älteren Hausrat- und Gebäudeversicherungs-Policen nicht abgesichert sind. Allerdings passen die meisten Versicherer ihre angebotenen Tarife stets den aktuellen Entwicklungen und Anforderungen an. Auch ältere Verträge können in der Regel auf einen bedarfsgerechten Versicherungsumfang umgestellt werden.

Häufig bieten ältere Hausratversicherungen nur den üblichen Standardschutz, der die Risiken Brand, Explosion, Einbruchdiebstahl, Leitungswasserschäden, Sturm und Hagel beinhaltet. Viele Versicherer möchten jedoch den sich im Laufe der Zeit geänderten Wünschen und Bedürfnissen ihrer Kunden entgegenkommen und erweitern daher immer wieder ihr Leistungsangebot. Auch dem technischen Fortschritt wird Rechnung getragen.

Beispielsweise erledigen nach Angaben des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom) fast die Hälfte der Bundesbürger zwischen 16 und 74 Jahren ihre Bankgeschäfte online. In manchen Hausrat-Policen lassen sich dementsprechend Vermögenseinbußen durch Phishing beim Onlinebanking mitversichern. Auch Schäden, die durch einen Raub von Telefon- oder Kreditkarten entstanden sind, können abgesichert werden.

Mitversicherung von Trickdiebstahl bis Datenwiederherstellung

Selbst die Kosten für eine Wiederherstellung wichtiger Daten, die durch einen versicherten Schaden wie beispielsweise einen Brand verloren gingen, lassen sich zum Teil optional bis zu einem bestimmten Betrag in den Versicherungsumfang einer Hausratversicherung mit einschließen.

In zahlreichen Hausratversicherungs-Tarifen können zudem kostenlos oder gegen einen kleinen Aufpreis Schäden durch Vandalismus, Trickdiebstahl, Überspannungs- sowie Seng- und Schmorschäden mitversichert werden.

Auch Schäden durch einen einfachen Diebstahl aus dem verschlossenen Auto oder während eines Krankenhausaufenthaltes, durch auslaufende Wasserbetten und Aquarien oder ein Fahrraddiebstahl sind zum Teil optional versicherbar. Zudem kann ein genereller Unterversicherungs-Verzicht oftmals bis zu einer bestimmten Höhe vereinbart werden.

Gebäudeversicherung heute

Auch der Versicherungsumfang einer Wohngebäude-Versicherung unterliegt einem ständigen Wandel. Ältere Wohngebäude-Policen leisten in der Regel ausschließlich bei Schäden durch Brand, Blitzschlag, Sturm, Hagel und bestimmungswidrig ausgetretenes Leitungswasser. Versichert sind normalerweise alle Gebäudebestandteile wie Dach, Wände, Böden, Fliesen oder auch Einbauküchen.

Bei neueren Wohngebäude-Versicherungen können auf Wunsch auch Graffiti-Schäden, Bruchschäden an Armaturen und Rohren sowie Schäden durch Rohrverstopfungen in den Versicherungsumfang mit eingeschlossen werden.

Selbst die Beseitigung umgestürzter Bäume und die Wiederbepflanzung nach einem Sturm, Schäden durch Tierbiss oder die mutwillige Beschädigung Dritter und der Diebstahl von außen an das Gebäude angebrachten Sachen können bei einigen Policen mitversichert werden.

Von der Photovoltaikanlage bis zur Wärmepumpe

Auch bei der Gebäudeversicherung gilt es den technischen Wandel zu berücksichtigen. So lassen sich bei einigen Versicherungsverträgen beispielsweise auch Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien wie Wärmepumpen-, Solar- und/oder Geothermieanlagen optional absichern.

Dies gilt auch für auf dem Dach montierte Photovoltaikanlagen. Diese sind in vielen Fällen nicht automatisch in älteren Policen mitversichert, können jedoch oftmals gegen Aufpreis oder auch kostenlos in die bestehende Gebäudeversicherung eingeschlossen werden.

Auch ein erweiterter Versicherungsumfang für diese Anlagen, der neben den genannten Risiken zahlreiche andere Gefahren wie Bruchschäden, Beschädigung durch Dritte und vieles mehr mit abdeckt, ist in vielen Fällen möglich.

Hilfe bei defekter Heizung oder einem verstopften Rohr

Wetterbedingte Schäden, beispielsweise durch Starkregen oder Schneelast, sind mittlerweile keine Seltenheit mehr. Doch auch dagegen kann man sich mit einer sogenannten Elementarschaden-Versicherung, die in der Regel optional bei der Hausrat- und/oder Gebäudeversicherung mit eingeschlossen werden kann, versichern. Versichert sind hier beispielsweise Schäden, die durch Überschwemmung, Rückstau, Erdbeben, Erdsenkung, Erdrutsch oder Schneelast verursacht werden.

Immer häufiger von Kunden gewünscht und dementsprechend von Versicherern angeboten werden sogenannte Assistenzleistungen. Sie können in Form eines sogenannten Haus- und Wohnungsschutzbriefes oder als Leistungsergänzung zur Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung versichert werden. Im Schadenfall übernimmt der Versicherer beispielsweise die Vermittlung und/oder Kostenübernahme notwendiger Rohrreinigungs-, Heizungs-, Sanitär-, Elektroinstallateur- oder Schlüsseldienst-Services oder auch den Einsatz eines Schädlingsbekämpfungs-Experten.

Weitere News zum Thema

  • Eine passende Absicherung für das Elektrofahrrad

    [] (verpd) Nach Angaben des Zweirad-Industrie-Verbandes e.V. (ZIV) besitzen die Bürger hierzulande mittlerweile rund drei Millionen Elektrofahrräder. Da diese Pedelecs und E-Bikes nicht selten 1.000, 2.000 Euro oder noch mehr kosten, ist es umso ärgerlicher, wenn einem so ein Rad gestohlen wird, oder man es bei einem selbst verschuldeten Sturz beschädigt. Es gibt jedoch Versicherungslösungen, die in solchen Fällen die Reparatur- oder Anschaffungskosten übernehmen. mehr

  • Jeder dritte Cyberangriff gelingt

    [] (verpd) Die Mehrheit der Unternehmen hat ein hohes Vertrauen in ihre Sicherheitsstrategien, wenn es um die Abwehr von Cyberkriminellen geht, so das Ergebnis einer aktuellen Studie. Allerdings zeigte die Untersuchung auch, dass es im Durchschnitt monatlich zwei bis drei erfolgreiche Cyberattacken auf Unternehmen gibt. Ein guter Teil der Angriffe wurde allerdings gar nicht durch die IT-Sicherheitsteams selbst entdeckt. Dennoch glaubt die Mehrheit der für IT-Sicherheit Verantwortlichen in Deutschland bei der Abwehr von Angriffen gut gerüstet zu sein. mehr

  • Die fiesen Praktiken der Einbrecher

    [] (verpd) Das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen hat mit 30 inhaftierten Wohnungseinbrechern gesprochen. Den Ergebnissen der Untersuchung zufolge begehen Täter Einbrüche entweder aus einer Notlage heraus, um schnelles Geld zu machen, oder sie sehen es als ihren Beruf an. Auf Bargeld, Schmuck und Gold haben es die meisten Einbrecher abgesehen. Alarmanlagen und Videoüberwachung schrecken nur Anfänger ab. mehr

  • Fahrraddieben das Leben schwer machen

    [] (verpd) Auch wenn im vergangenen Jahr laut der aktuellen Polizeilichen Kriminalstatistik die Anzahl der amtlich registrierten Fahrraddiebstahl-Delikte um 0,8 Prozent zurückgegangen ist, so werden dennoch pro Jahr 332.500 Räder gestohlen. Die Aufklärungsquote liegt bei unter zehn Prozent. Die Chancen, dass man sein gestohlenes Rad wiederbekommt, sind also ziemlich gering. Besser, wenn es gar nicht gestohlen wird. Man kann es potenziellen Dieben nämlich ziemlich schwer machen. mehr

  • Fällt der Chef aus, haben viele Firmen ein Problem

    [] (verpd) Bei kleineren Unternehmen sowie Freiberuflern wie Ärzten, Architekten, Anwälten oder Sachverständigen ist der geschäftliche Erfolg oft nur oder zum größten Teil von der Person und Arbeitskraft des Inhabers abhängig. Fällt ein solcher Unternehmer aus irgendeinem Grund über längere Zeit aus, gehen die Einnahmen stark zurück oder fallen ganz weg, während viele Betriebsausgaben weiter entrichtet werden müssen. Es gibt jedoch Versicherungspolicen, mit denen sich dieses existenzielle Risiko eines Unternehmens absichern lässt. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.