In diesen Städten ist das Einbruchsrisiko am höchsten

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(verpd) Berlin war im vergangenen Jahr nach absoluten Zahlen die Hauptstadt der Einbrecher, in Relation zur Einwohnerzahl liegt Bremen eindeutig vorn. In den Städten mit über 500.000 Einwohnern zeigt sich überwiegend ein überproportional hohes Wohnungseinbruchsrisiko, wie aus der aktuellen Polizeilichen Kriminalstatistik hervorgeht.

Die Zahl der Wohnungseinbrüche hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Deutschlandweit wurden im letzten Jahr nach der aktuellen Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) 152.213 solcher Taten verübt, 1,8 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Pro 100.000 Einwohner entspricht dies einer Einbruchsrate von 188.

Auch der Schaden durch Wohnungseinbrüche wird nach Daten des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) immer höher. 2014 hatten die Hausratversicherer zum siebten Mal in Folge mehr Versicherungsleistungen zu erbringen als im Jahr davor. Sie erstatteten letztes Jahr 490 Millionen Euro an Einbruchsschäden, was eine Steigerung um ein Sechstel im Vergleich zum Jahr 2011 bedeutet. In Relation zum Jahr 2008 stieg die Schadenhöhe sogar um 75 Prozent.

Bremen ist die Hauptstadt der Einbrecher

Aus den aktuellen PKS-Daten geht auch hervor, dass es in den deutschen Großstädten, also Städten ab 100.000 Einwohner, gewaltige Unterschiede gibt. Nach absoluten Einbruchszahlen ist die Bundeshauptstadt Berlin Spitzenreiter der Wohnungseinbrüche, in der deutlich über 12.000 solcher Taten gezählt wurden. In Hamburg waren es fast 7.500 Einbrüche, in Köln immerhin noch mehr als 5.000.

In Relation zur Einwohnerzahl zeigt sich eine andere Reihenfolge. In dieser Betrachtungsweise ist Bremen Hauptstadt der Wohnungseinbrüche. Dort lag die Einbruchsrate im vergangenen Jahr bei weit über 500 Delikten pro 100.000 Einwohner. Knapp unter dieser Marke blieben Köln mit 489, Recklinghausen mit 486 und Dortmund mit 480 Wohnungseinbrüchen pro 100.000 Einwohner.

In insgesamt acht Städten lag die Einbruchsrate pro 100.000 Einwohner unter 100. Das geringste Risiko für Wohnungs-Einbruchdiebstähle besteht in Erlangen. Hier lag die Einbruchsrate bei 58 solcher Taten pro 100.000 Einwohner. Vergleichsweise niedrig ist das Risiko zudem in Jena mit 62 und Augsburg mit 69 Wohnungseinbrüchen pro 100.000 Einwohner.

In den Metropolen meist sehr hohes Einbruchsrisiko

Im Bundesdurchschnitt wurden letztes Jahr 188 Wohnungseinbrüche pro 100.000 Einwohner verübt. In fast allen deutschen Metropolen mit mehr als 500.000 Einwohnern, bis auf München mit 101 und Dresden mit 120 Wohnungseinbrüchen pro 100.000 Einwohner, liegt die Einbruchsrate jedoch deutlich über dem Bundesdurchschnitt.

Auffällig ist, dass 2014 in fast der Hälfte der Metropolen Einbruchsraten von über 400 Delikten pro 100.000 Einwohner zu verzeichnen waren.

Unter dieser Quote lagen neben München und Dresden Stuttgart mit 211, Leipzig mit 266, Frankfurt am Main mit 309, Hannover mit 332 und Berlin mit 355 Wohnungseinbrüchen pro 100.000 Einwohner. Die höchsten Einbruchsraten haben dagegen Düsseldorf mit 416, Hamburg mit 429, Essen mit 434, Dortmund mit 480, Köln mit 489 und Bremen mit 557 Wohnungseinbrüchen pro 100.000 Einwohner zu verzeichnen.

Passende Absicherung für den Fall der Fälle

Wer wissen möchte, wie man sein Eigenheim gegen Einbrecher absichert, findet im Internetauftritt www.vds-home.de der VdS Schadenverhütung GmbH (VdS), ein Unternehmen des GDV, umfassende Informationen. Unter anderem kann hier der Flyer „Wohnungseinbruch – Mehr Sicherheit für Ihr Zuhause“ heruntergeladen werden. Auch die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes bietet online unter anderem unter www.nicht-bei-mir.de und www.k-einbruch.de diverse Tipps und Hilfen.

Sollte ein Einbrecher jedoch Erfolg haben, ist es wichtig, dass das häusliche Inventar ausreichend gegen Diebstahl abgesichert ist. Eine umfassende Absicherung bietet hier die Hausratversicherung, wenn die Versicherungssumme dem Wert des Hausrates entspricht.

Bei bestehenden Policen ist es daher wichtig, regelmäßig zu prüfen, ob die im Vertrag vereinbarte Versicherungssumme noch dem tatsächlichen Wert der versicherten Sachen entspricht.

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