Gegen die Hochwassergefahr

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(verpd) Jedes Jahr verursachen Schnee und Hochwasser erhebliche Schäden an und in zahlreichen Gebäuden. Einige Maßnahmen helfen, die Schäden zu mindern. Und sollte doch etwas passieren, bietet zumindest eine passende Absicherung einen finanziellen Schutz.

Bis April kann es immer noch zu heftigen Schneefällen kommen. In diesem Fall sollten Haus- und Wohnungsbesitzer regelmäßig einen Kontrollblick auf das Dach werfen. Denn der Schnee kann zu Verformungen, Rissen oder schlimmstenfalls zum Einsturz des Daches führen, wenn die Schneelast zu hoch ist.

Hochwasser und Starkregen sind zudem in jeder Jahreszeit möglich. Wer wissen möchte, ob akut eine Überschwemmung droht, kann online unter www.hochwasserzentralen.de eine Übersicht der stets aktualisierten, länderübergreifenden Hochwasserlage aufrufen.

Absicherung von Gebäude und Hausrat

Schäden, die durch Schnee oder Hochwasser verursacht werden, gelten als Natur- oder auch Elementarschäden. In einer Gebäudeversicherung sind diese Schadensarten in der Regel nur abgedeckt, wenn Elementarschäden mitversichert wurden. Das Gleiche gilt auch bei der Hausrat-Police.

Die Mitversicherung von Elementarschäden, die durch die Risiken Schneelast, Hochwasser und Starkregen, aber auch durch Lawinen, Erdbeben, Erdfall, Erdrutsch und Vulkanausbruch entstehen, ist meist gegen einen kleinen Aufschlag möglich. Alternativ kann auch eine gesonderte Elementarschaden-Versicherung abgeschlossen werden. Darüber hinaus kann jeder Bürger, insbesondere Gebäudeinhaber, Schutz- und Vorsorgemaßnahmen gegen Hochwasser und Schneelast treffen.

Wie sich hohe Schäden vermeiden lassen

So informiert beispielsweise die Broschüre „Land unter – Schutz vor Überschwemmung und Hochwasser“ des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) über Maßnahmen vor und nach einem Hochwasser. Gezielt für Gewerbe- und Industrieunternehmen ist der herunterladbare Leitfaden „Schutz vor Überschwemmungen“ gedacht. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe bietet Onlineinformationen und auch ein im Internet zu beziehendes Merkblatt, das beschreibt, was der Einzelne bei einem drohenden Hochwasser tun sollte.

Welche baulichen Schutz- und Vorsorgemaßnahmen gegen Hochwasser sinnvoll sind, ist in der „Hochwasserschutzfibel“ des Bundesministeriums für Verkehr-, Bau und Stadtentwicklung zu finden. Vom Bayerischen Staatsministerium des Innern gibt es im Internet Hilfen und Merkblätter wie die „Checkliste Hochwasser“ und „Schnee auf Dächern – Tipps für Hausbesitzer“. Zudem stehen zwei herunterladbare Flyer, nämlich für Privatpersonen und für Firmen, zum Thema Versicherungs-Möglichkeiten gegen Elementarschäden bereit.

Nicht unüberlegt handeln

Übrigens: Bei Schneefall ist laut GDV grundsätzlich das Gewicht der weißen Pracht nicht zu unterschätzen. Eine zehn Zentimeter dicke Schneeschicht kann, je nach Grad der Vereisung und des Wassergehaltes, mehr als 100 Kilogramm pro Quadratmeter wiegen. Ist man sich nicht sicher, ob das Dach die Lasten noch trägt, sollte ein örtlicher Dachdeckerinnungs-Betrieb oder die Feuerwehr gefragt werden.

Auf keinen Fall sollten Haus- und Wohnungsbesitzer versuchen, selbst auf das Dach zu klettern, um in Eigenregie die Schneeschichten vom Giebel zu schaufeln.

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