Eigensicherung für den Katastrophenfall

 - 

(verpd) Vor Kurzem hat die Bundesregierung ein neues Zivilschutzkonzept, das im Katastrophenfall, egal ob Terroranschlag, Krieg oder Naturkatastrophe wie Hochwasser oder Erdbeben, unter anderem die Versorgung der Bevölkerung sicherstellen soll, beschlossen. Unter anderem wird den Bürgern empfohlen, sich einen Vorrat von Lebensmitteln im eigenen Haushalt für zehn Tage anzulegen. Diesbezüglich stehen auch diverse kostenlos herunterladbare Checklisten und Informationsmaterialien von offiziellen Stellen zur Verfügung.

Laut Klimaexperten werden die Wetterextreme wie Hochwasser oder Stürme auch in Deutschland stark zunehmen. Auch andere Katastrophen wie Erdbeben oder ein Terrorangriff können nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Schon seit einigen Jahren gibt es auch vonseiten der Bundesregierung Empfehlungen für die Bürger, wie sie sich im Ernstfall verhalten sollten und welche Notfallvorsorge sinnvoll ist.

Vor Kurzem wurde diesbezüglich ein neues Zivilschutzkonzept und damit eine Überarbeitung der seit bereits rund 20 Jahren bestehenden Vorgaben vom Bundeskabinett beschlossen. Das neue Zivilschutzkonzept empfiehlt unter anderem den Bürgern, sich einen Vorrat an Lebensmitteln für mindestens zehn Tage und von Wasser von mindestens fünf Tage im Haushalt anzulegen.

Was man für einen mehrtägigen Notfallvorrat benötigt

Was es dabei zu berücksichtigen gibt, und welche Mengen beispielsweise für einen 14-tägigen Notfallvorrat pro Person sinnvoll sind, zeigt die kostenlos herunterladbare Broschüre „Katastrophenalarm“ des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Ergänzend dazu gibt es eine downloadbare Checkliste des BBK für den Einkauf.

Empfohlen werden für 14 Tage pro Person: 28 Liter Getränke, 4,9 Kilogramm Getreideprodukte wie Nudeln, Reis und Kartoffeln, 5,6 Kilogramm Gemüse und Hülsenfrüchte sowie 3,6 Kilogramm Obst im Glas oder Dosen, 3,7 Kilogramm Milch und Milchprodukte, 2,1 Kilogramm Fisch, Fleisch und Eier sowie 0,5 Kilogramm Fette oder Öle.

Handy und batteriebetriebenes Radio für Warnhinweise

Zudem werden weitere Dinge, die im Notfall wichtig sind, unter anderem Hygieneartikel, zum Beispiel Seife, persönlich notwendige Medikamente, aber auch Kerzen, Streichhölzer und ein batteriebetriebenes Radio für den Empfang von Warnhinweisen empfohlen.

Weitere Hintergrund-Informationen, was Bürger für ihre persönliche Notfallvorsorge beachten sollten, gibt es im Webportal des BBK und unter www.ernaehrungsvorsorge.de, einer Website des Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Warnungen vor unterschiedlichen Gefahrenlagen sind per Smartphone oder Tablett-PC mithilfe der Warn-App Nina des BBK, die kostenlos für alle Bürger zur Verfügung steht, erhältlich.

Finanzieller Schutz

Um sich vor den finanziellen Schäden, die durch Naturgewalten verursacht werden können, zu schützen, bietet die Versicherungswirtschaft auf den jeweiligen Bedarf zugeschnittene Sachversicherungen an. Die Gebäudeversicherung deckt zum Beispiel Schäden durch Brand, Sturm und Leitungswasser an der Immobilie ab.

Mit einer Hausrat-Police oder einer Geschäftsinhalts-Versicherung lassen sich Schäden, die durch diese und weitere Risiken am Hausrat oder am Inventar einer Firma verursacht werden, absichern. Eine Teilkaskoversicherung bietet Versicherungsschutz für den Pkw unter anderem bei Sturm-, Hagel- und Brandschäden.

Weitere News zum Thema

  • Massive Zunahme der Starkregenschäden

    [] (verpd) Letztes Jahr hatten die deutschen Versicherer über 900.000 Sachschäden in und an Gebäuden, Autos, Firmen und in der Landwirtschaft, die durch Naturgefahren verursacht wurden, zu regulieren, wofür sie über 2,5 Milliarden Euro an Versicherungsleistungen erbrachten. Über ein Drittel der Schadensumme entfiel auf Überschwemmungsschäden nach Unwettern mit Starkregen. Dies zeigt ein aktueller Report des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV). mehr

  • Wenn Schätze zu Hause aufbewahrt werden

    [] (verpd) Das Inventar einer Wohnung wie Möbel, Elektrogeräte, Kleidung und Vorräte ist in einer Hausratversicherung im Versicherungsfall, also zum Beispiel bei einem Brand, bis zur vereinbarten Versicherungssumme abgesichert. Für bestimmte Wertsachen wie teuren Schmuck, wertvolle Münzsammlungen und Antiquitäten besteht ein Versicherungsschutz durch die Hausrat-Police meist nur bis zu einer bestimmten Höhe. Allerdings können auch solche Kostbarkeiten umfassend abgesichert werden. mehr

  • Unfälle beim Heizen mit Gas sind vermeidbar

    [] (verpd) Gas wird hierzulande in rund der Hälfte aller Haushalte zum Heizen und/oder Kochen verwendet, wobei die Nutzung eine relativ sichere Angelegenheit ist, wie Experten bestätigen. Dennoch sollte jeder einige Vorsichtsmaßnahmen beachten, um das Unfallrisiko klein zu halten. mehr

  • Zeitgemäßer Premiumschutz für den Hausrat

    [] (verpd) Der Versicherungsschutz für den Hausrat sollte auch der aktuellen Lebenssituation gerecht werden. In vielen älteren Hausrat-Versicherungsverträgen sind jedoch Risiken und Gegenstände, die in heutigen Haushalten mittlerweile gang und gäbe sind, noch nicht abgesichert. mehr

  • Wertvolles Equipment im Firmenfahrzeug

    [] (verpd) Werkzeuge und Waren in Montage- oder Auslieferungsfahrzeugen sind verschiedenen Gefahren ausgesetzt. Eine Kfz-Kaskoversicherung übernimmt jedoch die Schäden oder den Verlust, zum Beispiel aufgrund eines Diebstahls, am Autoinhalt nicht. Es gibt jedoch eine Versicherungslösung, bei der das Equipment eines Firmenwagens nicht nur bei einer Beschädigung durch Unfall, Brand oder Einbruch-Diebstahl, sondern sogar auch aufgrund einer Vollbremsung abgesichert ist. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.