Diebstahl im Urlaub: Wofür die Hausratversicherung aufkommt

 - 

Was tun, wenn auf Reisen beispielsweise die Handtasche, das Smartphone oder Wertsachen aus dem Hotelzimmer durch einen Einbruch und Diebstahl entwendet werden? Wie kann das eigene Hab und Gut im Urlaub optimal abgesichert werden? Was ist bei Verlust zu beachten?

Urlaub im Heimatland: 32 Prozent der Bundesbürger haben in diesem Jahr ihren Sommerurlaub in Deutschland geplant. Auf Rang zwei folgen Italien und Spanien mit je neun Prozent und auf Platz drei Frankreich mit vier Prozent. Das ergab eine aktuelle forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt (Mai 2014, befragt wurden 1.002 Personen in Deutschland).

Doch egal ob man den Urlaub im Ausland oder im Heimatland verbringt - nicht immer sind die Wertsachen im Hotelzimmer sicher und auch unterwegs auf Ausflügen lauern Gefahren, das eigene Hab und Gut zu verlieren.

Wer einen Urlaub plant, sollte sowohl im Vorfeld als auch während der Reise einige Vorsichtsmaßnahmen beachten.

Wichtige Telefonnummern im Koffer verwahren

Urlauber sollten alles, was sie nicht wirklich auf ihrer Reise benötigen, zu Hause lassen. Was unbedingt in das Gepäck gehört, sind die wichtigsten Telefonnummern und E-Mail-Adressen. Mit ihrer Hilfe können entsprechende Ansprechpartner im Notfall schnell erreicht werden.

Dokumente kopieren oder scannen

Möchte man auf Reisen gehen, ist es immer ratsam, wichtige Dokumente wie Ausweis, Flugticket oder Krankenkarte zu kopieren oder einzuscannen und getrennt von den Originalen aufzubewahren. So stehen die Daten im Notfall schnell zur Verfügung. Außerdem können die Kopien dabei helfen, die Ausstellung von Ersatzdokumenten zu beschleunigen.

Wertsachen immer sicher verwahren

Wer auf Nummer sicher gehen will, verstaut im Urlaub wichtige Papiere und Wertsachen in einem Safe. Gegen einen Aufpreis bieten mittlerweile viele Hotels ein Schließfach direkt im Zimmer an. Wer einen Safe an der Hotelrezeption nutzt, sollte sich für alle Fälle eine Quittung für die gelagerten Dokumente und Wertgegenstände geben lassen.

Im Ernstfall die Polizei kontaktieren

Kommt es im Urlaub zu einem Einbruch in das verschlossene Hotelzimmer mit Diebstahl, erstattet der Hausratversicherer im Rahmen der Außenversicherung den Schaden. "Sie schützt weltweit und gilt in der Regel drei Monate", sagt Sandra Kniesigk, Versicherungsexpertin von CosmosDirekt. Damit die Außenversicherung greifen kann, muss der Schaden sofort der Polizei angezeigt werden. Im Ernstfall ist sie also umgehend zu informieren, vor allem wenn Kredit- oder EC-Karten gestohlen wurden.

Achtung: Alle Karten sollten nach Verlust unverzüglich gesperrt werden. Wer seine Finanzen, ob durch Verlust der Kredit- oder EC-Karte oder darüber hinaus beim Online-Banking-Missbrauch schützen möchte, kann sich beispielsweise mit dem Konto-Schutzbrief von CosmosDirekt absichern.

An die Behörden wenden

Wird im Urlaub der Reisepass oder Personalausweis gestohlen, ist die deutsche Botschaft die erste Anlaufstelle. Sie händigt ein Ersatzdokument aus, mit dem die Rückreise nach Deutschland möglich ist. Wurde der Führerschein entwendet, hilft die Polizei mit einer Verlustbescheinigung aus. Damit darf der Bestohlene die Heimfahrt mit dem Auto antreten. Alle anderen Dokumente können nur die Behörden in Deutschland ersetzen.

Quelle: www.cosmosdirekt.de/versicherungstipp-diebstahl-im-urlaub

Weitere News zum Thema

  • Eine passende Absicherung für das Elektrofahrrad

    [] (verpd) Nach Angaben des Zweirad-Industrie-Verbandes e.V. (ZIV) besitzen die Bürger hierzulande mittlerweile rund drei Millionen Elektrofahrräder. Da diese Pedelecs und E-Bikes nicht selten 1.000, 2.000 Euro oder noch mehr kosten, ist es umso ärgerlicher, wenn einem so ein Rad gestohlen wird, oder man es bei einem selbst verschuldeten Sturz beschädigt. Es gibt jedoch Versicherungslösungen, die in solchen Fällen die Reparatur- oder Anschaffungskosten übernehmen. mehr

  • Jeder dritte Cyberangriff gelingt

    [] (verpd) Die Mehrheit der Unternehmen hat ein hohes Vertrauen in ihre Sicherheitsstrategien, wenn es um die Abwehr von Cyberkriminellen geht, so das Ergebnis einer aktuellen Studie. Allerdings zeigte die Untersuchung auch, dass es im Durchschnitt monatlich zwei bis drei erfolgreiche Cyberattacken auf Unternehmen gibt. Ein guter Teil der Angriffe wurde allerdings gar nicht durch die IT-Sicherheitsteams selbst entdeckt. Dennoch glaubt die Mehrheit der für IT-Sicherheit Verantwortlichen in Deutschland bei der Abwehr von Angriffen gut gerüstet zu sein. mehr

  • Die fiesen Praktiken der Einbrecher

    [] (verpd) Das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen hat mit 30 inhaftierten Wohnungseinbrechern gesprochen. Den Ergebnissen der Untersuchung zufolge begehen Täter Einbrüche entweder aus einer Notlage heraus, um schnelles Geld zu machen, oder sie sehen es als ihren Beruf an. Auf Bargeld, Schmuck und Gold haben es die meisten Einbrecher abgesehen. Alarmanlagen und Videoüberwachung schrecken nur Anfänger ab. mehr

  • Fahrraddieben das Leben schwer machen

    [] (verpd) Auch wenn im vergangenen Jahr laut der aktuellen Polizeilichen Kriminalstatistik die Anzahl der amtlich registrierten Fahrraddiebstahl-Delikte um 0,8 Prozent zurückgegangen ist, so werden dennoch pro Jahr 332.500 Räder gestohlen. Die Aufklärungsquote liegt bei unter zehn Prozent. Die Chancen, dass man sein gestohlenes Rad wiederbekommt, sind also ziemlich gering. Besser, wenn es gar nicht gestohlen wird. Man kann es potenziellen Dieben nämlich ziemlich schwer machen. mehr

  • Fällt der Chef aus, haben viele Firmen ein Problem

    [] (verpd) Bei kleineren Unternehmen sowie Freiberuflern wie Ärzten, Architekten, Anwälten oder Sachverständigen ist der geschäftliche Erfolg oft nur oder zum größten Teil von der Person und Arbeitskraft des Inhabers abhängig. Fällt ein solcher Unternehmer aus irgendeinem Grund über längere Zeit aus, gehen die Einnahmen stark zurück oder fallen ganz weg, während viele Betriebsausgaben weiter entrichtet werden müssen. Es gibt jedoch Versicherungspolicen, mit denen sich dieses existenzielle Risiko eines Unternehmens absichern lässt. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.