Die Hochburgen der Wohnungseinbrecher

 - 

(verpd) Bremen, Köln und Dortmund sind die beliebtesten Regionen der Wohnungseinbrecher, wie aus der aktuellen Polizeilichen Kriminalstatistik hervorgeht. Dort wurden 2014 knapp über beziehungsweise unter 500 solcher Delikte pro 100.000 Einwohner verübt. Besonders niedrig war die Einbruchsrate im Landkreis Hildburghausen.

Im vergangenen Jahr wurden laut der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) 2014 in Deutschland 152.213 Wohnungseinbrüche verübt, knapp zwei Prozent weniger als im Jahr zuvor. Hierfür haben die Versicherer nach Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) 490 Millionen Euro an Versicherungsleistungen erbracht. Dies entspricht einem Durchschnittsschaden von 3.250 €.

Die Zahl der Wohnungseinbrüche bezogen auf je 100.000 Einwohner weicht in den gut 400 Landkreisen in Deutschland deutlich voneinander ab, wie aus den PKS-Daten hervorgeht.

Einbrecher meiden Hildburghausen

Spitzenreiter mit der niedrigsten Einbruchsrate ist der thüringische Landkreis Hildburghausen: Hier wurden „nur“ neun Wohnungseinbrüche pro 100.000 Einwohner gezählt.

Vergleichsweise geringe Werte von knapp 14 Einbrüchen gab es auch im Wartburgkreis sowie im Landkreis Schmalkalden-Meiningen (beide in Thüringen). Dahinter folgen angeführt von der ebenfalls thüringischen kreisfreien Stadt Suhl fünf weitere Regionen mit weniger als 20 Wohnungseinbrüchen pro 100.000 Einwohner.

Hohe Einbruchsraten in nordrhein-westfälischen Kreisen

Die höchste Einbruchsrate gab es in der kreisfreien Stadt Bremen mit fast 560 Wohnungseinbrüchen pro 100.000 Einwohner. Knapp unter der 500er-Marke blieben die beiden kreisfreien nordrhein-westfälischen Städte Köln und Dortmund. In den kreisfreien Städten Bremerhaven, Essen im Ruhrgebiet und Hamburg wurden laut der PKS 2014 zwischen fast 650 und knapp 430 Wohnungseinbrüche polizeilich gemeldet.

Auch die drei ebenfalls in Nordrhein-Westfalen liegenden kreisfreien Städte Düsseldorf, Bonn und Bochum kamen auf Werte von über 400. Zwar sind die Einbruchszahlen in Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr erstmals seit Langem wieder rückläufig gewesen, allerdings gab es im ersten Halbjahr 2015 nach der PKS des Landes in vielen Kreisen wieder einen Anstieg.

Tipps zum Thema Einbruchschutz

Tipps, wie man sein Eigenheim gegen Einbrecher absichert, findet man im Internet unter www.vds-home.de, dem Webauftritt der VdS Schadenverhütung GmbH (VdS), einem Unternehmen des GDV. Ebenfalls online stellt die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes unter anderem auf den Webseiten www.nicht-bei-mir.de und www.k-einbruch.de diverse Präventionsmaßnahmen vor.

Sollte trotz aller Vorsicht dennoch eingebrochen werden, übernimmt eine bestehende Hausratversicherung zumindest den finanziellen Schaden. Wichtig ist, dass die Versicherungssumme dem Wert des Hausrates entspricht, damit nach einem Einbruch die tatsächlich verursachten Schäden auch komplett von der Versicherung übernommen werden. Bei bestehenden Policen ist es daher wichtig, regelmäßig zu prüfen, ob die im Vertrag vereinbarte Versicherungssumme noch dem tatsächlichen Wert der versicherten Sachen entspricht.

Weitere News zum Thema

  • Eine passende Absicherung für das Elektrofahrrad

    [] (verpd) Nach Angaben des Zweirad-Industrie-Verbandes e.V. (ZIV) besitzen die Bürger hierzulande mittlerweile rund drei Millionen Elektrofahrräder. Da diese Pedelecs und E-Bikes nicht selten 1.000, 2.000 Euro oder noch mehr kosten, ist es umso ärgerlicher, wenn einem so ein Rad gestohlen wird, oder man es bei einem selbst verschuldeten Sturz beschädigt. Es gibt jedoch Versicherungslösungen, die in solchen Fällen die Reparatur- oder Anschaffungskosten übernehmen. mehr

  • Jeder dritte Cyberangriff gelingt

    [] (verpd) Die Mehrheit der Unternehmen hat ein hohes Vertrauen in ihre Sicherheitsstrategien, wenn es um die Abwehr von Cyberkriminellen geht, so das Ergebnis einer aktuellen Studie. Allerdings zeigte die Untersuchung auch, dass es im Durchschnitt monatlich zwei bis drei erfolgreiche Cyberattacken auf Unternehmen gibt. Ein guter Teil der Angriffe wurde allerdings gar nicht durch die IT-Sicherheitsteams selbst entdeckt. Dennoch glaubt die Mehrheit der für IT-Sicherheit Verantwortlichen in Deutschland bei der Abwehr von Angriffen gut gerüstet zu sein. mehr

  • Die fiesen Praktiken der Einbrecher

    [] (verpd) Das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen hat mit 30 inhaftierten Wohnungseinbrechern gesprochen. Den Ergebnissen der Untersuchung zufolge begehen Täter Einbrüche entweder aus einer Notlage heraus, um schnelles Geld zu machen, oder sie sehen es als ihren Beruf an. Auf Bargeld, Schmuck und Gold haben es die meisten Einbrecher abgesehen. Alarmanlagen und Videoüberwachung schrecken nur Anfänger ab. mehr

  • Fahrraddieben das Leben schwer machen

    [] (verpd) Auch wenn im vergangenen Jahr laut der aktuellen Polizeilichen Kriminalstatistik die Anzahl der amtlich registrierten Fahrraddiebstahl-Delikte um 0,8 Prozent zurückgegangen ist, so werden dennoch pro Jahr 332.500 Räder gestohlen. Die Aufklärungsquote liegt bei unter zehn Prozent. Die Chancen, dass man sein gestohlenes Rad wiederbekommt, sind also ziemlich gering. Besser, wenn es gar nicht gestohlen wird. Man kann es potenziellen Dieben nämlich ziemlich schwer machen. mehr

  • Fällt der Chef aus, haben viele Firmen ein Problem

    [] (verpd) Bei kleineren Unternehmen sowie Freiberuflern wie Ärzten, Architekten, Anwälten oder Sachverständigen ist der geschäftliche Erfolg oft nur oder zum größten Teil von der Person und Arbeitskraft des Inhabers abhängig. Fällt ein solcher Unternehmer aus irgendeinem Grund über längere Zeit aus, gehen die Einnahmen stark zurück oder fallen ganz weg, während viele Betriebsausgaben weiter entrichtet werden müssen. Es gibt jedoch Versicherungspolicen, mit denen sich dieses existenzielle Risiko eines Unternehmens absichern lässt. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.