Der passende Schutzschirm für die Photovoltaikanlage

 - 

(verpd) Eine Photovoltaikanlage kostet in der Regel einige Tausend Euro, bei großen Anlagen können es auch einige zehntausend Euro sein. Beschädigungen durch Diebstahl, Hagel, Blitzschlag und Brand können für den Besitzer daher teuer werden. Die Versicherungswirtschaft bietet jedoch Lösungen an, wie sich ein solches Kostenrisiko minimieren lässt.

Wenn eine Photovoltaikanlage beschädigt oder sogar komplett zerstört wird, muss der Anlagenbesitzer ohne einen passenden Versicherungsschutz die Kosten für die Wiederherstellung der Anlage aus der eigenen Tasche zahlen. Auch die möglichen Finanzierungskosten, die der Besitzer für die Erstellung der Solarstromanlage aufgenommen hat, laufen nach einer Beschädigung weiter – egal ob der Anlagenbesitzer den Schaden beheben lässt oder nicht.

Die Versicherungswirtschaft bietet Lösungen an, damit eine Photovoltaikanlage nach einer Beschädigung ohne zusätzliches Kostenrisiko für den Betreiber schnellstmöglich wieder funktioniert. Hausbesitzer, die auf dem Hausdach eine Photovoltaikanlage haben, können zum Beispiel ihre Anlage in einer bestehenden Gebäudeversicherung gegen Schäden durch Brand, Blitzschlag, Sturm und Hagel optional durch eine Zusatzprämie absichern. Einen noch umfassenderen Versicherungsschutz bietet eine sogenannte Photovoltaik-Versicherung.

Umfassend abgesichert

Eine Photovoltaik-Versicherung wird für Photovoltaikanlagen, die auf Dächern oder auch auf Feldern errichtet sind, angeboten und ersetzt bei einer Beschädigung der Anlage durch ein versichertes Risiko in der Regel die notwendigen Wiederherstellungs- oder auch Wiederbeschaffungs-Kosten.

Die Photovoltaik-Versicherung deckt nicht nur die Risiken Brand, Blitzschlag, Sturm und Hagel, die normalerweise auch in der Gebäudeversicherung enthalten sind, ab. Versichert sind in einer solchen Police zudem auch Beschädigungen durch Diebstahl, Vandalismus, Sabotage, Bedienungsfehler, Material- und Konstruktionsfehler, Überspannung, Überschwemmung und Tierverbiss.

Es gibt nur wenige Schadensursachen, wie die vorsätzliche Beschädigung durch den Anlagenbetreiber, eine betriebsbedingte Abnutzung oder Schäden infolge von Krieg oder Kernenergie, die nicht durch eine Photovoltaik-Versicherung abgesichert sind. Der Versicherungsschutz erstreckt sich auf alle Teile, die unmittelbar zum Funktionieren einer Photovoltaikanlage gehören, wie Solarmodule, Montagerahmen, Befestigungselemente, Mess-, Steuer- und Regeltechnik, Wechselrichter und Verkabelung.

Bei einem Ertragsausfall

Bei Großanlagen stellen nicht nur die Kosten für die Wiederherstellung einer beschädigten Anlage, sondern auch die bei einem Anlagenausfall entstehenden Ertragsausfälle, wenn die Anlage keinen Strom mehr produziert, ein hohes Kostenrisiko dar. Ertragsausfälle infolge eines versicherten Risikos lassen sich mit einer sogenannten Ertragsausfall-Versicherung für Photovoltaikanlagen absichern. Dieser Versicherungsschutz kann entweder optional bei einer Photovoltaik-Versicherung gegen Aufpreis mit eingeschlossen oder in Form einer eigenen Police versichert werden.

Die Ertragsausfall-Versicherung ersetzt den entgangenen finanziellen Ertrag bis zu einer im Vertrag festgelegten Dauer und maximalen Tagesausfall-Entschädigung, wenn die Photovoltaikanlage aufgrund einer versicherten Schadensursache keinen Strom mehr produziert. Versicherbar sind üblicherweise die gleichen Risiken wie bei einer Photovoltaik-Versicherung.

Die Höhe der Versicherungsprämie für eine Photovoltaik-Police und/oder Ertragsausfall-Versicherung richtet sich unter anderem nach der Größe und Art der Photovoltaikanlage.

Weitere News zum Thema

  • So bleibt ein Schaden an der Photovoltaikanlage bezahlbar

    [] (verpd) Nach Angaben der Bundesnetzagentur gibt es hierzulande rund 1,6 Millionen Photovoltaikanalgen, die auf Hausdächern, aber auch auf Feldern installiert sind. Alleine eine solche Stromerzeugungsanlage auf einem Wohngebäude kostet einige Tausend Euro. Es gibt allerdings diverse Risiken, die zu einer Beschädigung oder Zerstörung der Anlage führen können. Das daraus resultierende Kostenrisiko lässt sich jedoch mit bestimmten Versicherungspolicen absichern. mehr

  • Einbruchrisiko mit staatlicher Hilfe minimieren

    [] (verpd) Früher wurde der Einbau von Einbruchschutz-Maßnahmen nur dann staatlich gefördert, wenn gleichzeitig eine energetische Sanierung beziehungsweise ein seniorengerechter Umbau vorgenommen wurde. Mittlerweile werden aber auch Einzelmaßnahmen unterstützt und zwar entweder durch einen Zuschuss oder durch einen zinsgünstigen Kredit. mehr

  • Damit ein Brand im Betrieb nicht den Ruin bedeutet

    [] (verpd) Viele Firmeninhaber, die sich über die Folgen eines Brandes im Betrieb Gedanken machen, haben in erster Linie die daraus entstehenden Sachschäden am Geschäftsgebäude und der Einrichtung sowie an den Maschinen, Waren und Vorräten im Blick. Dabei ist das Schadenrisiko noch deutlich höher, denn wegen eines Brandes kommt es nicht selten auch zu Störungen des Betriebsablaufs bis hin zum Betriebs- oder Produktionsstillstand und damit unter anderem zu Ertragsausfällen. mehr

  • Kostspielige Untertreibung

    [] (verpd) Wer glaubt, dass es für ihn günstiger ist, wenn er bei der Beantragung einer Sachversicherung wie zum Beispiel einer Hausratpolice eine niedrigere Versicherungssumme angibt, als die zu versichernden Gegenstände tatsächlich wert sind, der irrt. Denn im Schadenfall kann diese Schummelei ein x-Faches von dem kosten, was die niedrigere Versicherungssumme an Prämienersparnis gebracht hätte. mehr

  • Jeder Dritte hat Angst vor einem Einbruch

    [] (verpd) Im Jahr 2016 haben die Hausratversicherer nach vorläufigen Zahlen für 140.000 verübten Wohnungseinbrüchen in Wohnungen oder Häusern, für die eine Hausratversicherung bestand, die Summe von 470 Millionen Euro an Versicherungsleistungen erbracht. Das geht aus dem Einbruch-Report des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) hervor. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.