Damit der Unternehmensschutz aktuell bleibt

 - 

(verpd) Am Anfang eines neuen Jahres wissen Unternehmer in der Regel, wie hoch der Gewinn oder Verlust, das Firmenanlagevermögen und die Kosten des letzten Geschäftsjahres sind. Wer seine Betriebsversicherungen entsprechend den aktuellen Werten anpasst, kann sich sicher sein, dass er weder zu viel Prämien zahlt noch im Schadenfall zu wenig Entschädigung erhält.

Bei Sachversicherungen wie einer Geschäftsinhalts- oder einer Elektronikversicherung ist es wichtig, dass die vereinbarte Versicherungssumme dem tatsächlich vorhandenen Wert der versicherten Sachen entspricht. Auch bei einer Betriebsunterbrechungs-Versicherung sollte die Versicherungssumme dem aktuellen Betriebsgewinn und den fortlaufenden Kosten entsprechen.

Nachteile einer Über- oder Unterversicherung

Denn ist eine zu niedrige Versicherungssumme vereinbart, handelt es sich um eine Unterversicherung, bei der sich im Schadenfall die Entschädigung anteilig reduziert. Die Differenz zwischen dem tatsächlichen und dem vom Versicherer bezahlten Schaden muss der Kunde dann selbst tragen.

Ist die vereinbarte Versicherungssumme zu hoch, besteht also eine Überversicherung, darf im Schadenfall trotzdem nur der tatsächlich entstandene Schaden vom Versicherer erstattet werden. Die Schadensleistung des Versicherers darf nämlich nicht zu einer Bereicherung führen. Nachdem die Höhe der Versicherungsprämie von der Versicherungssumme abhängt, zahlt der Versicherungskunde bei einer Überversicherung im Vergleich zu seinem tatsächlich benötigten Versicherungsschutz letztendlich zu viel.

Zusätzliche Sicherheit

Nur wenn für bestimmte versicherte Gegenstände wie zum Beispiel für Vorräte eine sogenannte Versicherung auf „Erstes Risiko“, die bis zu einer bestimmten Höhe gilt, vereinbart wurde, bleibt eine auftretende Unterversicherung bis zur vertraglich festgelegten Schadenhöhe folgenlos. Um eine Unterversicherung zu vermeiden, kann in vielen Versicherungspolicen auch eine Wertzuschlags- oder -anpassungsklausel vereinbart werden.

Es handelt sich dabei um eine dynamische Komponente, die dafür sorgt, dass die vereinbarten Versicherungssummen der veränderten Preisentwicklung automatisch angepasst werden. In manchen Versicherungsverträgen kann auch ein prozentualer Anteil der Versicherungssumme oder ein festgelegter Betrag als Vorsorge mitversichert werden. In diesem Fall wird ein Schaden, der die Versicherungssumme zusammen mit der vereinbarten Vorsorge nicht übersteigt, vollständig bezahlt.

Regelmäßige Kontrolle

Unternehmer sollten grundsätzlich regelmäßig überprüfen, ob die vereinbarte Versicherungssumme auch den tatsächlich versicherten Werten entspricht und es durch Änderungen zum Beispiel beim versicherten Inventar nicht zu einer Über- oder Unterversicherung gekommen ist.

Eine entsprechende Prüfung ist insbesondere zum Jahresanfang, wenn die aktuellen Betriebsdaten des letzten Jahres vorliegen, aber auch wenn Änderungen im Betrieb wie zusätzliche Anschaffungen von Inventar und Maschinen anstehen, sinnvoll.

Weitere News zum Thema

  • Damit ein Sturm nicht zum Desaster wird

    [] (verpd) Grundsätzlich hängt das Schadenrisiko, das ein Sturm mit sich bringt, von der Windstärke des Sturmes ab. Es gibt jedoch einige Verhaltensmaßnahmen, die helfen, sich und sein Gebäude vor schweren Sturmschäden zu schützen. Zudem gibt es einiges, das es zu beachten gilt, damit nach einem Sturmschaden eine bestehende Sturmversicherung einen entstandenen Schaden möglichst schnell und problemlos ersetzt. mehr

  • Riskante Jahreszeit für Hauseigentümer und Mieter

    [] (verpd) Prinzipiell ist ein Immobilienbesitzer verpflichtet, verschneite, vereiste oder durch Laub verschmutzte Gehwege rund um sein Haus durch Räumen und/oder Streuen risikofrei begehbar zu machen. Diese Räum- und Streupflicht kann er aber auch vertraglich auf den Mieter übertragen. Hält sich ein Hauseigentümer oder auch ein Mieter, der dazu vertraglich verpflichtet wurde, nicht daran, und verunfallt jemand deswegen, kann es für den Betreffenden teuer werden. mehr

  • Sturm und Hagel verursachten Schäden in Milliardenhöhe

    [] (verpd) Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) war 2015 das zweitwärmste Jahr seit der ersten regelmäßigen Wetteraufzeichnung im Jahre 1881. Nur 2014 war noch wärmer. Laut Experten ist dies ein Hauptgrund für zahlreiche Unwetterkatastrophen, die es letztes Jahr hierzulande gab. Rund 2,6 Milliarden Euro zahlten Versicherer letztes Jahr hierzulande an ihre Kunden alleine für Schäden, die durch Sturm, Hagel und Starkregen verursacht wurden und die durch entsprechende Versicherungspolicen abgesichert waren. mehr

  • Arbeiten im Homeoffice wird immer beliebter

    [] (verpd) Nur jeder achte Arbeitnehmer arbeitet mindestens gelegentlich im Homeoffice, so eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung e.V. Damit liegt Deutschland im internationalen Vergleich hinten, wenngleich dieses Arbeitsmodell mittlerweile an Zustimmung gewinnt, wie eine weitere Umfrage zeigt. mehr

  • Vor Starkregen ist niemand sicher

    [] (verpd) Die deutsche Versicherungswirtschaft und führende Meteorologen arbeiten gemeinsam an einer Lokalisierung von Starkregenfällen. Die bisherigen Ergebnisse sind eher ernüchternd: Es gibt praktisch kein sicheres Gebiet in Deutschland. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.