Weniger Verkehrsunfälle und weniger Verletzte

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(verpd) Letztes Jahr gab es nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) rund 2,4 Millionen polizeilich registrierte Verkehrsunfälle. Das sind insgesamt etwa ein Prozent weniger als 2012. Und auch die Zahl der verletzten oder getöteten Verkehrsopfer sank 2013 im Vergleich zum Vorjahr. Dennoch wurden letztes Jahr im Durchschnitt immer noch jeden Tag über 1.000 Verkehrsteilnehmer bei einem Unfall verletzt und neun getötet.

Laut dem Statistischen Bundesamt (Destatis) wurden 2013 rund 374.000 Personen bei Verkehrsunfällen in Deutschland verletzt. Das sind 2,7 Prozent weniger Verletzte als noch 2012. Insgesamt starben letztes Jahr nach einer vorläufigen Statistik 3.340 Menschen auf deutschen Straßen und damit 260 Menschen beziehungsweise 7,2 Prozent weniger als noch im Vorjahr. Damit liegt die Zahl der Todesopfer noch unter dem bisher niedrigsten Wert von 3.600 Getöteten von 2012 seit Einführung der statistischen Erfassung von Verkehrsunfällen im Jahre 1950.

Insgesamt wurden 2013 etwa 2,4 Millionen Unfälle polizeilich registriert, das sind rund ein Prozent weniger als im Vorjahr. Davon gab es bei 2,1 Millionen der Unfälle ausschließlich Sachschäden zu beklagen, das waren 0,7 Prozent weniger als noch 2012. Die Zahl der Unfälle, bei denen Personen verletzt oder getötet wurden, ist zudem um 2,1 Prozent auf rund 290.000 gesunken.

Jeden könnte es treffen

Fast jeder ist auf öffentlichen Straßen unterwegs und kann damit Opfer eines Verkehrsunfalls werden. Daher ist es wichtig, privat richtig vorzusorgen, damit mögliche Unfallfolgen, beispielsweise bleibende Gesundheitsschäden oder Schlimmeres, nicht noch finanzielle Schwierigkeiten für den Betroffenen oder auch für die Angehörigen nach sich ziehen. Die gesetzliche Absicherung greift nämlich nicht immer und wenn, werden dadurch die finanziellen Folgen meistens nicht ausreichend abgedeckt.

Die gesetzliche Unfallversicherung leistet in der Regel nur, wenn Arbeitnehmer auf dem Weg von und zur Arbeitsstelle oder während der Berufsausübung verunfallen. Studenten, Schüler und Kindergartenkinder sind nur auf dem Weg von und zum Unterricht oder zum Kindergarten und während des Aufenthaltes dort versichert.

Kein gesetzlicher Versicherungsschutz besteht während der Freizeit. Selbstständige, Hausfrauen und -männer sowie Kleinkinder sind normalerweise gar nicht über die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert. Doch selbst wenn die gesetzliche Unfallversicherung greift, muss jeder, der aufgrund eines Unfalles arbeits- oder gar erwerbsunfähig wird, mit erheblichen Einbußen im Vergleich zu seinem bisherigen Einkommen rechnen.

Finanzielle Absicherung bei bleibenden gesundheitlichen Schäden

Die Versicherungswirtschaft bietet für fast alle Personengruppen, egal ob Arbeitnehmer, Nichterwerbstätige oder Kinder, zahlreiche individuell anpassbare Unfallabsicherungen an. Ein Versicherungsexperte berät auf Wunsch, welche Lösungen im Einzelfall sinnvoll sind.

Prinzipiell besteht bei einer privaten Unfallversicherung meist weltweit und rund um die Uhr Versicherungsschutz für Unfallfolgen. Neben einer Kapital- und/oder Rentenzahlung im Invaliditätsfall können zudem ein Krankenhaustagegeld, die Übernahme von Bergungskosten und eine Todesfallsumme vereinbart werden.

Für alle, die nicht nur für mögliche gesundheitliche Folgen aufgrund eines Unfalles, sondern auch aufgrund eines Krankheitsfalls finanziell abgesichert sein möchten, empfiehlt sich eine Berufs- und/oder Erwerbsunfähigkeits-Versicherung. Diese zahlt eine vereinbarte Rente, wenn aufgrund gesundheitlicher Probleme eine Erwerbstätigkeit dauerhaft nicht mehr möglich ist.

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