Weniger Verkehrsunfälle, mehr Verletzte

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(verpd) Letztes Jahr gab es laut den vorläufigen Daten, die das Statistische Bundesamt (Destatis) jüngst veröffentlichte, mit rund 2,4 Millionen polizeilich registrierten Verkehrsunfällen insgesamt 0,7 Prozent weniger als noch 2013. Doch die Zahl der verletzten oder getöteten Verkehrsopfer stieg im Vergleich zum Vorjahr um 3,9 Prozent an.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ereigneten sich letztes Jahr rund 2.397.000 polizeilich erfasste Verkehrsunfälle und damit 0,7 Prozent weniger als 2013 mit rund 2.414.000 Unfällen. Differenziert betrachtet gab es jedoch nur bei der Anzahl der Unfälle mit reinen Sachschäden einen Rückgang. Konkret wurden 2014 2.095.000 derartige Unfälle gemeldet, was einer Reduzierung um 1,3 Prozent beziehungsweise knapp 28.000 Unfällen im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Bei den Unfällen mit Personenschäden wurden letztes Jahr mit insgesamt 302.000 Unfällen rund 11.000 Unglücke und damit 3,8 Prozent mehr gemeldet als noch 2013. Auch die Anzahl der bei einem Verkehrsunfall Verletzten nahm von über 374.100 in 2013 auf etwa 389.000 in 2014 zu – ein Anstieg um 4,0 Prozent. Ebenfalls gestiegen ist die Anzahl der Personen, die durch einen Verkehrsunfall ihr Leben verloren haben, nämlich von 3.339 Personen in 2013 um 0,9 Prozent auf 3.368 Menschen in 2014. Insgesamt gab es 3,9 Prozent mehr Verunglückte (2013 mit 377.500 zu 2014 mit 392.400).

Gesetzlicher Schutz mit Einschränkungen

Da das Unfallrisiko jeden betrifft, ist es wichtig, privat richtig vorzusorgen, um im Falle des Falles beispielsweise bei bleibenden Gesundheitsschäden oder Schlimmerem sich und seine Familie zumindest finanziell abgesichert zu wissen. Die gesetzliche Absicherung greift nämlich nicht immer und wenn, werden dadurch die finanziellen Folgen in der Regel nicht ausreichend abgedeckt.

Die gesetzliche Unfallversicherung leistet beispielsweise für Arbeitnehmer überwiegend nur bei Arbeitsunfällen beziehungsweise bei Unfällen auf dem Weg von und zur Arbeitsstelle innerhalb Deutschlands. Schüler und Kindergartenkinder sind nur auf dem Weg von und zur Schule oder zum Kindergarten und während des Besuchs dort versichert. In der Freizeit besteht kein Versicherungsschutz. Selbstständige, Hausfrauen und Kleinkinder sind in der Regel gar nicht in der gesetzlichen Unfallversicherung abgesichert.

Sicherheit rund um die Uhr

Im Gegensatz zur gesetzlichen können sich in einer privaten Unfallversicherung fast alle absichern. Diese leistet darüber hinaus unabhängig davon, wann und ob sich der Unfall im In- oder Ausland ereignet und greift sowohl bei Unfällen im Beruf, auf Reisen als auch in der Freizeit.

Zudem ist damit eine individuelle bedarfsgerechte Absicherung der finanziellen Folgen bleibender gesundheitlicher Schäden nach einem Unfall möglich. Mit einer vorher vereinbarten Kapitalsumme im Invaliditätsfall lassen sich beispielsweise zusätzliche Aufwendungen für eine behindertengerechte Wohnung auffangen. Viele Versicherer bieten auch eine Rentenzahlung im Invaliditätsfall an. Damit lassen sich mögliche Einkommensverluste durch eine bleibende Behinderung ausgleichen.

Individuelle Einkommensabsicherung

Daneben können in der Unfallversicherung meist weitere Leistungen wie etwa eine Todesfallsumme, ein Krankenhaustagegeld, Zuschüsse bei kosmetischen Operationen oder die Übernahme von vereinbarten Bergungskosten eingeschlossen werden. Für Kinder empfiehlt sich zudem eine Invaliditäts-Versicherung, die nicht nur bei bleibenden Schäden infolge eines Unfalles, sondern auch nach einer Krankheit leistet.

Eine private Krankentagegeld-Versicherung und/oder eine Erwerbs- oder Berufsunfähigkeits-Police kann mögliche Einkommenseinbußen bei unfall-, aber auch sonstiger krankheitsbedingter Arbeitsunfähigkeit ausgleichen.

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