Was ist, wenn die Betriebsfeier nicht unfallfrei bleibt

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(verpd) Weihnachtsfeier, Firmenjubiläum, Geburtstagsfeier unter Kollegen – nicht immer bleibt ein solches Fest mit Kollegen und Führungskräften unfallfrei. Laut der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung e.V. (DGUV) besteht jedoch nicht für alle betrieblichen Veranstaltungen automatisch ein gesetzlicher Unfallschutz.

Betriebliche Gemeinschafts-Veranstaltungen fallen immer dann unter den gesetzlichen Unfallschutz, wenn sie von der Unternehmensleitung oder dem Arbeitgeber „gebilligt und gefördert“ werden. Doch es gibt nach Angaben der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung e.V. (DGUV) noch weitere Kriterien, damit Verletzte Ansprüche auf Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung haben.

Event muss allen Firmenbeschäftigten offenstehen

Zum einen muss ein derartiger Betriebsevent grundsätzlich allen Beschäftigten offenstehen, zum anderen müssen mindestens 20 Prozent der Mitarbeiter, aber auch der Unternehmer selbst oder einer seiner Beauftragten daran teilnehmen. Bei größeren Firmen können Betriebsfeste auch von Teilbereichen eines Unternehmens, zum Beispiel von einzelnen größeren Abteilungen organisiert werden.

Eine weitere Voraussetzung für den gesetzlichen Unfallschutz ist, dass die Veranstaltung darauf abzielt, das Teamgefühl oder auch das Betriebsklima mit der Unternehmensleitung und unter den Mitarbeitern zu stärken. Sind alle Merkmale erfüllt, besteht für die teilnehmenden Firmenangehörigen ein gesetzlicher Unfallschutz während der Feier sowie auf dem Hin- und Rückweg.

Verunfallt ein Firmenangehöriger jedoch, während er den Hin- oder Rückweg zur Firmenveranstaltung aus privaten Gründen unterbricht, beispielsweise um einkaufen zu gehen, greift die gesetzliche Unfallversicherung nicht. Auch für Unfälle, die durch einen übermäßigen Alkoholgenuss des Verunfallten verursacht wurden, gibt es laut DGUV unter Umständen keinen gesetzlichen Unfallschutz.

Kein gesetzlicher Unfallschutz für Gäste

Grundsätzlich sind immer nur die Beschäftigten eines Unternehmens, nicht jedoch eventuell deren mitfeiernde Familienangehörige sowie sonstige Gäste wie Firmenkunden durch die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert.

Besteht Versicherungsschutz, übernimmt die gesetzliche Unfallversicherung Behandlungs- und/oder Pflegekosten, eine Rehabilitation oder auch die Zahlung einer Erwerbsminderungs- oder Hinterbliebenenrente entsprechend den gesetzlichen Vorgaben. Oftmals muss dennoch mit finanziellen Einbußen im Vergleich zum bisherigen Einkommen gerechnet werden.

Wer bei einem Unfall rundum abgesichert sein möchte, dem empfiehlt sich eine private Absicherung. Eine private Unfallversicherung bietet beispielsweise einen Unfallschutz rund um die Uhr und weltweit – egal ob der Versicherte im Beruf, im Straßenverkehr oder in seiner Freizeit verunfallt. Die Höhe der Absicherung kann nach den persönlichen Präferenzen gestaltet werden. Zudem gibt es weitere sinnvolle Lösungen wie eine Erwerbs- oder Berufsunfähigkeits-Police und eine Krankentagegeld-Versicherung, die beispielsweise bei Unfall und Krankheit das Einkommen sichern.

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