Schwerstarbeit für die Augen am PC

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Beschäftigte, die täglich über längere Zeit am Computerbildschirm arbeiten, müssen mit Beschwerden wie Kopfschmerzen, brennenden Augen, verschwommener Sicht oder sogar Nacken- und Rückenschmerzen rechnen, wenn das Sehvermögen eingeschränkt ist. Unter bestimmten Voraussetzungen haben Beschäftigte jedoch ein Anrecht auf eine arbeitsplatzbezogene Sehhilfe. Darauf weist die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) hin.

„Bei der arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchung G 37 zeigt sich, dass etwa 30 bis 40 Prozent der Beschäftigten ein nicht ausreichendes oder nicht ausreichend korrigiertes Sehvermögen haben“, erklärt Dr. Jens Petersen, Arbeitsmediziner bei der gesetzlichen Unfallversicherung Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG).

Dies kann laut Petersen insbesondere bei Arbeiten am Bürocomputer zu Problemen und Beeinträchtigungen des Wohlbefindens führen. Als Symptome nennt er Kopfschmerzen, ein Flimmern vor den Augen oder brennende und tränende Augen sowie Nacken- und Rückenschmerzen.

Sehhilfe auf Kosten des Arbeitgebers

Was viele Beschäftigte nicht wissen: Führen Tätigkeiten am Bildschirmarbeitsplatz zu Problemen, trägt der Arbeitgeber die Kosten für die Untersuchung und die Sehhilfe. Dies gilt jedoch nur für Beschäftigte mit fortgeschrittener Alterssichtigkeit, bei denen eine Universalbrille für den Alltag nicht mehr ausreicht.

Um Schäden bei Bildschirm-Arbeitsplätzen zu verhindern beziehungsweise frühzeitig zu erkennen, wird die arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung G 37 von Betriebsärzten oder Arbeitsmedizinern durchgeführt.

„Die Höhe der zu übernehmenden Kosten sollte vorab zwischen Arbeitgeber und Beschäftigten geklärt werden“, rät Petersen. Zum Beispiel könnten die Regelungen im Rahmen von Betriebsvereinbarungen geschlossen werden, so der Rat des Mediziners. Tipps zum Thema „Sehhilfen am Arbeitsplatz“ hat die Berufsgenossenschaft in einem Flyer zusammengestellt, der kostenfrei heruntergeladen werden kann.

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