Persönliche Unterstützung für Notfälle

 - 

(verpd) Insbesondere Senioren, Singles oder Alleinerziehende benötigen nach einem Unfall, einer Krankheit oder in sonstigen Situationen nicht nur eine finanzielle, sondern vor allem eine persönliche Unterstützung, um den Alltag beispielsweise bis zu ihrer Genesung meistern zu können. Die Versicherungswirtschaft bietet hierzu unterschiedliche Lösungen an.

Viele Versicherer bieten in ihren Policen nicht nur eine finanzielle Absicherung, sondern auch ganz konkrete Hilfen in Notfällen an. Bekannt dafür ist beispielsweise der Schutzbrief. Schutzbriefinhaber, die mit ihrem eigenen Auto unterwegs sind, erhalten zum Beispiel im Falle einer Erkrankung oder eines Unfalles während einer Urlaubsreise oftmals einen Ersatzfahrer gestellt, der das Fahrzeug wieder nach Hause bringt.

Doch auch in manchen Pflege-, Hausrat- und Unfallversicherungs-Verträgen lassen sich ähnliche persönliche Notfallleistungen mitversichern.

Nach einem Unfall

Beispielsweise können bei diversen Unfallversicherungs-Policen sogenannte Assistance-Leistungen mitversichert werden. Je nach Vereinbarung organisiert und bezahlt der Versicherer seinem Kunden zum Beispiel für einen gewissen Zeitraum eine Haushaltshilfe, die sich um den Haushalt kümmert, falls der Versicherte aufgrund eines Unfalles dazu nicht in der Lage ist.

Selbst ein persönlicher Beistand beispielsweise für die Grundpflege, wie Waschen und Anziehen, für die Essenszubereitung oder als Begleitung für Behörden- und Arztgänge wird in einigen Versicherungstarifen mit angeboten.

Vom Pflegedienst bis zum Handwerker

Entsprechende Leistungen werden auch im Rahmen einiger privater Pflegezusatz-Versicherungen mit angeboten. Einige Versicherer unterstützen ihre Kunden im Pflegefall auch aktiv bei der Auswahl und Vermittlung eines ambulanten Pflegediensts oder stationären Pflegeheimes.

Auch in der Hausratversicherung sind neben der finanziellen Absicherung des Hausrates solche Assistance-Leistungen möglich. Manche Hausratversicherer vermitteln ihren Kunden im Schadenfall beispielsweise qualifizierte, ortsnahe Handwerker.

Weitere News zum Thema

  • Achtung, Geisterradler!

    [] (verpd) Ein Fahrradfahrer behält zwar sein Vorfahrtsrecht gegenüber kreuzenden und einbiegenden Fahrzeugen auch dann, wenn er verbotswidrig den linken von zwei vorhandenen Radwegen nutzt. Allerdings muss er mit einer Anrechnung eines Mitverschuldens rechnen, wie der 9. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Hamm mit einem kürzlich veröffentlichten Urteil entschieden hat (Az. 9 U 173/16). mehr

  • Fast 32.000 Fußgänger verunfallten 2016 im Straßenverkehr

    [] (verpd) Jede Woche verunfallten letztes Jahr 611 Fußgänger so schwer im Straßenverkehr, dass sie verletzt oder getötet wurden. Damit hat sich die Zahl der bei Verkehrsunfällen verunglückten Fußgänger eines Jahres zum zweiten Mal hintereinander erhöht. Allerdings gab es diesbezüglich in 2016 im Vergleich zum Vorjahr etwas weniger Unfalltote zu beklagen. Dennoch starben letztes Jahr immer noch 490 Fußgänger bei einem Verkehrsunfall. mehr

  • Erste Hilfe ohne Panik

    [] (verpd) Jeder, der zu einem Unfall kommt oder sieht, dass jemand in Gefahr ist, muss helfen, wenn ihm dies den Umständen nach zuzumuten ist. Anderenfalls muss er mit einer Geld- oder sogar Freiheitsstrafe rechnen. Je nach Situation reicht es bereits, die Polizei, die Feuerwehr oder den Rettungsdienst zu verständigen. In manchen Fällen ist es, um Schlimmeres zu verhindern, zudem notwendig, Erste-Hilfe-Maßnahmen durchzuführen, bis professionelle Helfer eintreffen. mehr

  • Wie ein Haustier den gesetzlichen Unfallschutz kosten kann

    [] (verpd) Ein Beschäftigter, der auf dem Heimweg von seiner Arbeit den direkten Weg zwischen seiner Arbeitsstätte und seiner Wohnung verlässt, weil er seine Katze suchen will, steht dabei nicht unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Das hat das Sozialgericht Landshut in einem aktuellen Urteil entschieden (Az. S 13 U 243/16). mehr

  • Lebensgefährlicher Leichtsinn an Bahnübergängen

    [] (verpd) Eine aktuelle Analyse kommt zu einem eindeutigen Schluss: Es ist nicht die Technik, die versagt, sondern der Mensch. In 84 Prozent der Fälle, in denen es an einem mit einem Blinklicht gesicherten Bahnübergang zu einem Unfall kam, ignorierten die Verkehrsteilnehmer das Rotlicht. Und auch an Bahnübergängen mit Schranken regiert zu oft der Leichtsinn. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.