Mehr Verkehrsunfälle, mehr Verletzte

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(verpd) Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) gab es letztes Jahr mit fast 2,6 Millionen polizeilich registrierten Verkehrsunfällen etwas mehr als im Jahr zuvor. Auch die Anzahl der bei Verkehrsunfällen verletzten Unfallbeteiligten ist leicht gestiegen. Allerdings hat sich die Zahl der in 2016 durch Verkehrsunfälle ums Leben gekommenen Personen im Vergleich zum Vorjahr deutlich reduziert – und zwar auf den niedrigsten Stand seit mehr als 60 Jahren.

Laut den vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamts (Destatis) gab es 2016 knapp 2,59 Millionen polizeilich registrierte Verkehrsunfälle – davon rund 2,28 Millionen Unfälle mit reinen Sachschäden und über 308.000 Unfälle, bei denen auch fast 400.000 Personen verletzt oder getötet wurden. Insgesamt sind damit die Zahl der gesamten Verkehrsunfälle und im Detail auch die Unfälle mit reinen Sachschäden um jeweils rund drei Prozent angestiegen.

Bei den Verkehrsunfällen mit Personenschäden sowie bei den dabei körperlich zu Schaden gekommenen Unfallbeteiligten gab es nach den vorläufigen Daten eine marginale Erhöhung von jeweils unter einem Prozent. Deutlich gesunken ist dagegen die Anzahl der bei Verkehrsunfällen Getöteten. Denn von den knapp 400.000 Verkehrsopfern kamen 3.214 Menschen ums Leben, das waren 245 Verkehrstote beziehungsweise sieben Prozent weniger als noch in 2015. Das ist die niedrigste Zahl an Verkehrsopfern seit der erstmaligen Veröffentlichung der Destatis-Verkehrsstatistik im Jahre 1950.

Es könnte jeden treffen

Fast jeder ist auf öffentlichen Straßen unterwegs und kann damit Opfer eines Verkehrsunfalls werden. Daher ist es wichtig, privat richtig vorzusorgen, damit mögliche Unfallfolgen, beispielsweise bleibende Gesundheitsschäden oder Schlimmeres, nicht noch finanzielle Schwierigkeiten für den Betroffenen oder auch für die Angehörigen nach sich ziehen.

Die gesetzliche Absicherung greift nämlich nicht bei Unfällen in der Freizeit, und selbst wenn ein gesetzlicher Unfallschutz besteht, beispielsweise bei Unfällen auf dem Arbeits- oder Schulweg, werden dadurch die finanziellen Folgen meistens nicht ausreichend abgedeckt. So muss jeder, der aufgrund eines Unfalles zum Beispiel für längere Zeit oder dauerhaft arbeits- oder gar erwerbsunfähig wird, mit erheblichen Einbußen im Vergleich zu seinem bisherigen Einkommen rechnen.

Auch die gesetzliche Absicherung, zum Beispiel durch die gesetzliche Witwen-, Witwer- oder Waisenrente reicht auch hier in der Regel nicht aus, um den Einkommenswegfall eines tödlich Verunfallten für die Hinterbliebenen zu kompensieren – sofern überhaupt ein Anspruch darauf besteht.

Einkommensabsicherung

Die Versicherungswirtschaft bietet diesbezüglich zur Einkommens- aber auch zur Hinterbliebenen-Absicherung diverse individuell passende Lösungen an. So bietet eine private Unfallversicherung meist weltweit und rund um die Uhr Versicherungsschutz für Unfallfolgen und leistet je nach Vereinbarung unter anderem eine Kapital- und/oder Rentenzahlung im Invaliditätsfall.

Eine weitere Möglichkeit der Einkommensabsicherung bietet eine private Berufs- und/oder Erwerbsunfähigkeits-Versicherung. Sie zahlt eine vereinbarte Rente, wenn aufgrund bleibender gesundheitlicher Probleme nach einer Unfallverletzung, aber auch infolge einer Krankheit eine Erwerbstätigkeit auf Dauer nicht mehr möglich ist.

Eine Risiko- oder Kapitallebens-Versicherung kann dafür sorgen, dass nach einem Todesfall eines (Ehe-)Partners und/oder Elternteils der hinterbliebene Partner und/oder die Kinder finanziell versorgt sind.

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