Gesund bleiben beim Arbeiten

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(verpd) Mit den richtigen Arbeitsschutzmaßnahmen lassen sich zahlreiche Arbeitsunfälle, aber auch diverse Berufskrankheiten vermeiden. Eine Voraussetzung ist, dass Arbeitgeber die Gefahrenpotenziale ihres Betriebes kennen. Doch auch Arbeitnehmer können ihr Risiko, während der Arbeit einen Gesundheitsschaden zu erleiden, minimieren. Wie das geht, zeigen unter anderem die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V. (DGUV).

Arbeitsschutz geht Arbeitgeber und Arbeitnehmer an. Denn zum einen muss sich ein Arbeitnehmer an die vorgeschriebenen Verhaltensregeln, Vorgaben und Anweisungen, zum Beispiel beim Umgang mit Maschinen und Anlagen halten, um eine Gesundheitsgefährdung auszuschließen. Selbst eine falsche Einstellung eines Bürostuhls kann zu dauerhaften Rückenproblemen führen.

Zum anderen muss der Arbeitgeber entsprechend dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) alle erforderlichen Schutzmaßnahmen ergreifen, damit die Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer während ihrer Berufsausübung möglichst nicht gefährdet ist.

Arbeitgeber und Arbeitnehmer sind gefragt

In jedem Unternehmen müssen dazu potenzielle Gefahrenquellen aufgespürt und beseitigt werden. Dabei ist die sogenannte Gefährdungsbeurteilung behilflich, die jeder Arbeitgeber gemäß Paragraf 5 ArbSchG regelmäßig durchführen muss. Umfassende Tipps, Hilfen und Anleitungen, wie eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen ist, gibt es beispielsweise im Webauftritt der BAuA, unter www.gefaehrdungsbeurteilung.de, einem speziellen Webportal der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), und bei den zuständigen Berufsgenossenschaften.

Doch nicht nur der Arbeitgeber, auch Arbeitnehmer können ihr Risiko eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit minimieren. Zahlreiche Erläuterungen, Publikationen und Links zu den entsprechenden Präventionsmaßnahmen stellt die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V. (DGUV) online zur Verfügung.

Der DGUV bietet unter anderem in Kooperation mit den Berufsgenossenschaften und Unfallkassen mehr als 480 kostenlose Videofilme für nahezu alle Branchen an, die in verständlicher und kurzweiliger Form zeigen, wie sich Arbeitsunfälle und typische Berufskrankheiten vermeiden lassen. Online abrufbar sind die Videos in der Mediathek für Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung (MAG) unter www.arbeitsschutzfilm.de.

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