Für ein gefahrloses Rodelvergnügen

Die sogenannten Schnee-Rutscher sind in den letzten Jahren eine beliebte Alternative zum klassischen Schlitten geworden. Diese kleinen Kunststoffscheiben in „Po-Form“ sind zwar praktisch und leichter zu transportieren, bergen aber auch ein höheres Unfall- und Verletzungspotenzial. Deshalb raten die deutschen Versicherer zu einem sorgsamen Umgang mit diesen Rodelgeräten.

Immer häufiger sind auf den Rodelhängen (Klein-)Kinder mit kleinen farbigen Kunststoffscheiben unterwegs. Die wachsende Beliebtheit lässt sich dadurch erklären, dass diese Schnee-Rutscher leichter und bequemer zu transportieren sind und auch deutlich schneller abtrocknen als herkömmliche Schlitten.

Erhöhte Unfall- und Verletzungsgefahr

Die Kehrseite der Medaille: Auf unebenem Boden werden Stöße nicht wie beim klassischen Schlitten abgefedert und können so direkt auf die Wirbelsäule durchschlagen. Hohe Rodelgeschwindigkeiten sorgen zusammen mit der eingeschränkten Lenkbarkeit für ein erhöhtes Unfall- und Verletzungsrisiko.

Die Aktion „Das sichere Haus e.V.“, in der auch der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) engagiert ist, empfiehlt deshalb, Kleinkinder unter vier Jahren nicht mit diesen Schnee-Rutschern rodeln zu lassen. Zudem sollten mit diesen modernen Rodelunterlagen steile Hänge mit vielen Unebenheiten gemieden werden.

Weitere Tipps, damit die Schlittenfahrt nicht mit einem Arztbesuch endet:

  • Sicherheitsabstand zum Vordermann halten,

  • nach einem Sturz schnell die Bahn verlassen,

  • beim Aufstieg den Rand der Rodelbahn benutzen.

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