Der gesetzliche Schutz beim Betriebssport hat Grenzen

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Nach Angaben der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) sind Arbeitnehmer beim Betriebssport, auf dem Weg dorthin und wieder zurück nach Hause oder zum Arbeitsplatz gesetzlich unfallversichert. Allerdings müssen verschiedene Kriterien erfüllt sein.

Damit die gesetzliche Unfallversicherung auch für Unfälle während der Ausübung des Betriebssports gilt, muss nach Aussagen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) der Sport als Ausgleich für die Belastungen am Arbeitsplatz dienen. Zudem muss der Betriebssport regelmäßig stattfinden.

Außerdem ist es wichtig, dass die Organisation der Sportveranstaltungen im Zusammenhang mit dem Unternehmen steht, beispielsweise wenn der Arbeitgeber den Raum zur Verfügung stellt oder feste Zeiten vorgibt. Die ausgeübte Sportart, wie Fußball, Inlineskating, Tennis oder Mountainbiken, spielt dabei keine Rolle.

Nicht alles ist gesetzlich abgesichert

Nicht versichert ist jedoch, wenn es bei der Veranstaltung schwerpunktmäßig um sportliche Höchstleistungen oder um eine Wettkampfteilnahme geht.

Tritt eine Betriebs-Fußballmannschaft bei einem Turnier gegen eine Mannschaft einer anderen Firma an, besteht in der Regel kein gesetzlicher Unfallversicherungs-Schutz.

Auch sportliche Betätigungen, die als Freizeitgestaltung zu bewerten sind, wie beispielsweise mehrtägige Wanderungen oder eine Skifreizeit, sind nicht versichert.

Privater Schutz

Damit es nach einem Unfall aufgrund von bleibenden gesundheitlichen Schäden nicht noch zu finanziellen Problemen kommt, sollte man sich nicht alleine auf die gesetzliche Absicherung verlassen. Denn selbst wenn die gesetzliche Unfallversicherung eintritt, gibt es oftmals noch finanzielle Einbußen im Vergleich zum bisherigen Einkommen.

Zudem besteht gerade in der Freizeit kein gesetzlicher Unfallschutz, obwohl sich hier die meisten Unfälle ereignen. Im Gegensatz zur gesetzlichen bietet eine private Unfallversicherung darüber hinaus weltweiten Schutz rund um die Uhr, also sowohl bei Unfällen im Beruf als auch in der Freizeit. Die Höhe der Absicherung kann nach dem individuellen Bedarf und persönlichen Präferenzen gestaltet werden. Versicherbar sind unter anderem eine frei wählbare Kapitalsumme oder/und Rentenleistung im Invaliditätsfall.

Empfehlenswert ist zudem eine Erwerbs- oder Berufsunfähigkeits-Police sowie die Einkommensabsicherung im Krankheitsfall durch eine Krankentagegeld-Versicherung. Diese leisten nicht nur bei Unfall, sondern auch bei Krankheit. Ein Versicherungsfachmann hilft dabei, den individuell passenden Versicherungsschutz auszuwählen.

Fürsorgliche Arbeitgeber

Eine private Unfallversicherung kann vom Arbeitnehmer selbst, aber auch vom Arbeitgeber im Rahmen einer Gruppenunfall-Versicherung abgeschlossen werden. Damit würden Unternehmen ihre Mitarbeiter finanziell entlasten und sie zudem besser absichern.

Welche Vorteile eine private Unfallversicherung für jeden Einzelnen sowie eine Gruppenunfall-Versicherung für Unternehmen und deren Mitarbeiter im Detail haben, kann bei einem Versicherungsexperten erfragt werden.

Zudem gibt es noch diverse andere Möglichkeiten, wie durch Unfall oder Krankheit verursachte Einkommensverluste abgesichert werden können.

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