Damit Fußgänger sicher durch Herbst und Winter kommen

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(verpd) Gerade in der trüben oder dunklen Herbst- und Winterzeit können Regen, Schnee, Nebel oder blendende Scheinwerfer dazu führen, dass Kfz-Fahrer Fußgänger nicht rechtzeitig erkennen. Zudem sorgen eisglatte oder durch nasses Laub rutschige Straßen nicht nur für längere Bremswege bei den Fahrzeugen, sondern auch für mehr Stürze bei den Fußgängern. Doch es gibt einige Maßnahmen, wie die Fußgänger selbst die Unfallgefahr minimieren können.

Alle Fahrzeugführer sollten im Herbst und Winter noch mehr Rücksicht auf die schwächeren Verkehrsteilnehmer wie Fahrradfahrer oder eben auch Fußgänger nehmen und ihre Geschwindigkeiten an die Sicht-, Witterungs- und Fahrbahnverhältnisse anpassen, so der Deutsche Verkehrssicherheitsrat e.V. (DVR). Doch auch Fußgänger selbst können das Unfallrisiko minimieren.

Für eine bessere Sichtbarkeit sorgen

Der DVR rät Fußgängern, insbesondere in der dunklen Jahreszeit durch eine helle Kleidung, möglichst mit reflektierenden Bestandteilen, für eine gute Sichtbarkeit zu sorgen. Zudem sollte das Schuhwerk zum Wetter und den Straßenverhältnissen passen.

Schuhe mit profilierten und rutschfesten Sohlen vermindern das Risiko, auf mit Laub verschmutzten, schnee- oder eisglatten Straßen auszurutschen. Zudem bieten sie einen sichereren Halt auf Treppen an Fußgängerunterführungen und beim Ein- und Aussteigen in Bus oder Bahn.

Ungefährliche Wege wählen

Grundsätzlich sollten Fußgänger besonders vorsichtig beim Überqueren von Straßen sein. Für Schulkinder ist es am sichersten, wenn sie nur Schulwege verwenden, bei denen keine Fahrbahnen überquert werden müssen. Ist das nicht realisierbar, sollte der Straßenseitenwechsel möglichst nur an Ampeln und Zebrastreifen erfolgen. Anderenfalls sollten Kinder vor der Überquerung gut zu sehen sein und auf keinen Fall zwischen Sichthindernissen wie geparkten Autos oder Lkws stehen.

Straßen ohne Fußgängerwege sollten von jüngeren Kindern niemals ohne Begleitung genutzt werden. Für alle – egal ob Jung oder Alt –, die nicht umhinkommen solche Straßen zu benutzen, ist es wichtig, dass sie immer links am Fahrbahnrand gehen. So können sie die Autos sehen, die ihnen entgegenkommen, und bei Gefahr ausweichen.

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