Versicherungen von Verstorbenen fortsetzen

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Für Hinterbliebene kann es sich lohnen, einzelne Versicherungsverträge des Verstorbenen zu übernehmen und im eigenen Namen weiterzuführen.

Behält man als Erbe etwa das Auto des Verstorbenen, kann man die bestehende Kfz-Police auf den eigenen Namen fortführen, in der Regel zu den gleichen Konditionen wie der Erblasser. Hatte der Verstorbene eine günstigere Schadenfreiheitsklasse, profitiert man als Erbe von den oft günstigeren Beiträgen.

Auch den Verkehrsrechtsschutz des Verstorbenen kann man übernehmen. Gilt der Schutz für ein bestimmtes Fahrzeug, kann man die Police fortführen und wird mit der Zahlung des nächsten Beitrags automatisch neuer Versicherungsnehmer.

Wenn man die Wohnung des Verstorbenen bezieht, kann man auch dessen Hausratversicherung weiterführen. Das ist häufig attraktiv, denn im Vergleich zu vielen Neuverträgen werden in älteren Hausratversicherungen manchmal mehr Risiken zum gleichen Preis abgedeckt, z.B. Fahrraddiebstahl.

Die Wohngebäudeversicherung für das vererbte Haus bleibt bis zur Fälligkeit des nächsten Beitrages bestehen. Als Erbe kann man die Gebäudeversicherung nach dem Eintrag des Eigentümerwechsels ins Grundbuch zwar kündigen, doch auch hier sollte man prüfen, ob die alten Bedingungen zu vergleichbaren Kosten bei einem Neuvertrag überhaupt noch zu haben sind.

Tipp
Verschaffen Sie sich nach einem Todesfall möglichst rasch einen Überblick über die Versicherungen und Finanzen des Verstorbenen. Ziehen Sie ggf. einen unabhängigen Experten zurate. Auch mit den zuständigen Versicherungsvertretern und Bankberatern sollten Sie sprechen. Lassen Sie sich Handlungsoptionen und Empfehlungen geben und überlegen Sie dann in Ruhe die richtigen Maßnahmen.


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