Sparen bei rezeptfreien Medikamenten

Endlich einmal eine gute Nachricht, die den Geldbeutel wirklich entlastet. Das neue Arzneimittelgesetz hat einen Preiskampf unter den Anbietern von Nachahmermedikamenten (Generika) entfacht. Marktführer Hexal, Tochter des schweizerischen Novartis-Konzerns, preschte am 1. Juni mit Preissenkungen von durchschnittlich 22 % für fast die Hälfte des Sortiments vor. Auch die Konkurrenten Ratiopharm und Stada ziehen noch aktuell mit Preissenkungen nach.

Gesundheitsministerin Ulla Schmidt und die Krankenkassen begrüßten den Preisrutsch bei Generika, denn Arzneimittelausgaben waren zuletzt neben Krankenhauskosten die Hauptkostentreiber im Gesundheitswesen. Im 1. Quartal 2006 stiegen die Kassen-Ausgaben für Arzneien gegenüber dem Vorjahr um nicht weniger als 10,6 % auf 5,88 Mrd. Euro.

Für Ökonomen ist die Schlacht auf dem Markt der Nachahmer-Präparate übrigens ein Stück wie aus dem Lehrbuch. Im Preiskampf werden die kleinen Anbieter aus dem Markt gedrängt. Übrig bleibt ein so genanntes Oligopol mit drei bis fünf Anbietern, die sich nicht mehr beharken, sondern nach Ablauf der Schlacht in trauter Eintracht die Preise erhöhen – so wie wir das beispielsweise von Ölfirmen an der Tankstelle kennen.

Die Liste der meist verkauften Medikamente bringt es an den Tag: Kopfweh, grippale Infekte und Verstopfung sind die Geißeln der Republik. Versandapotheken bieten Ihnen die Möglichkeit, gegenüber normalen „Apotheken-Preisen“ beim Kauf der beliebten Gegenmittel ordentlich Geld zu sparen. Die Bestellung müssen Sie nicht „online“ per Computer aufgeben, ein normaler Telefonanruf oder ein Fax tun es auch.

Die Telefon-Nummern dieser Anbieter: shop-apotheke.com 0221-80047230, VfG Versandhaus für Gesundheit 0180-5456988, Medpex Versandapotheke 01805-633739.

Geldtipp
Für kleine Bestellungen bis 30 € lohnt sich die Sache nicht. Der Grund: Dann werden Ihnen Versandkosten von rund 5 € pro Sendung berechnet, die den Rabatt schmälern. Ab 50 oder 60 € ist der Versand kostenfrei. Bündeln Sie also Ihren Medikamentenbedarf; möglicherweise können sie für Verwandte mitbestellen. Schnell sind die 50 € auch erreicht, wenn Kosmetika in der Apotheke erworben werden.

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