Neuwagenkäufe steigen – günstige Kfz-Policen halbieren Versicherungskosten

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Der Trend zum Neuwagen nimmt in Deutschland wieder zu. Mit Blick auf den Kauf eines Neuwagens ist es ratsam, auch den Versicherungsschutz des Fahrzeugs genau zu prüfen und zu vergleichen. Oftmals können die jährlichen Versicherungskosten durch die Entscheidung für oder gegen ein Angebot um mehrere Hundert Euro variieren.

Wie aktuelle Daten des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) zu den Fahrzeugzulassungen im ersten Halbjahr 2011 zeigen, stieg die Anzahl der neu zugelassenen PKW gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 10,5 Prozent auf etwa 1,62 Millionen Fahrzeuge an.

In diesem Zusammenhang hat das unabhängige Verbraucherportal toptarif.de (www.toptarif.de) die Preise von Kfz-Policen für die 50 beliebtesten Neuwagen im ersten Halbjahr 2011 auf Basis von verschiedenen Fahrerprofilen verglichen. Im Ergebnis zeigen sich große Preisunterschiede zwischen den Versicherern von bis zu 55 Prozent.

Grundsätzlich haben Autokäufer bei einem Fahrzeugwechsel oder Neuwagenkauf die Möglichkeit, sich für eine neue Kfz-Versicherung zu entscheiden. Diese Wahl will gut überlegt sein, denn in vielen Fällen müssen Verbraucher bei teuren Produkten doppelt so hohe Jahresbeiträge zahlen wie bei günstigen Anbietern.

So muss beispielsweise ein 30-jähriger Single aus Hamburg für einen neuen Fiat 500 jährliche Kosten von bis zu 825 Euro für eine Kfz-Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung einkalkulieren. Im günstigsten Fall liegen die Versicherungsbeiträge hingegen nur bei etwa 375 Euro. Insgesamt entsteht  somit eine Differenz von rund 450 Euro bzw. 55 Prozent.

Die größte Preisspanne in den Versicherungsangeboten für die 50 untersuchten Fahrzeuge ergibt sich für den Dacia Duster. Erfolgt dessen Zulassung ebenfalls auf den Single aus Hamburg, werden beim teuersten Anbieter am Markt 1.415 Euro jährlich in Rechnung gestellt, beim günstigsten Produkt fallen hingegen mit 669 Euro rund 746 Euro weniger an.

Die Höhe der jährlichen Kosten und die Preisunterschiede zwischen den Versicherern hängen dabei von zahlreichen Faktoren wie zum Beispiel vom Fahrzeugmodell, dem Wohnort, der Lebenssituation und der Fahrerfahrung ab. Im Fall einer vierköpfigen Familie aus Berlin berechnet der teuerste Versicherer für einen neuen 5er BMW bis zu 566 Euro bzw. rund 43 Prozent mehr als günstige Anbieter am Markt. Entscheidet sich die Familie für einen neuen VW Golf – der in den letzten sechs Monaten am häufigsten neu zugelassene PKW – liegt das Einsparpotenzial bei 368 Euro pro Jahr.

Die Höhe des möglichen Einsparpotentials kann anhand des individuellen Fahrerprofils in wenigen Schritten ermittelt werden. Kostenlose Vergleichsrechner im Internet können dabei helfen, sich einen Überblick über die verschiedenen Tarife zu verschaffen.

Bei der Berechnung der jährlichen Kosten empfiehlt es sich, möglichst genaue Angaben zu machen – so kann das maximale Einsparpotenzial bei gleichzeitiger Berücksichtigung der persönlichen Bedürfnisse sichergestellt werden. Je genauer individuelle Erfordernisse bzw. Fahrgewohnheiten wie zum Beispiel die Werkstattbindung, die jährliche Laufleistung oder ein erforderlicher Wildschadenschutz definiert werden, desto präziser lässt sich das Angebot auf den jeweiligen Bedarf abstimmen.

Durch Verbraucherportale wie toptarif.de (www.toptarif.de/kfz-versicherung) oder kostenlose Service-Hotlines wie 0800 - 10 30 499 können sich Verbraucher schnell und unkompliziert über Kfz-Versicherungstarife informieren und kostenlos zu alternativen Angeboten wechseln.

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