Nach der Hochzeit Versicherungen anpassen

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Eine Heirat hat auch Auswirkungen auf den Versicherungsschutz. Immerhin hat das Paar spätestens mit der Hochzeit zumeist einen gemeinsamen Hausstand und muss sich um Sicherheit und Absicherung kümmern.

Meist hatten beide Ehegatten vor dem Gang zum Altar jeweils eine Privathaftpflichtversicherung. Doch künftig genügt ein Vertrag und eine der Policen kann gekündigt werden.

Ein solches Sonderkündigungsrecht gilt auch für die Rechtsschutzversicherung, falls zwei Policen bestehen.

Regulär kündigen müssen junge Eheleute eine Hausratversicherung, wenn beide jeweils über einen eigenen Vertrag verfügen.

Wichtig für die Hochzeitsreise ist eine Auslandsreise-Krankenversicherung. Diese übernimmt jene Kosten, die die gesetzliche Krankenkasse oder auch die private Krankenversicherung nicht übernimmt.
Nimmt die Braut den Namen des Bräutigams an, müssen alle Versicherungen auf diesen Namen geändert werden. Bei Lebensversicherungen sollte bei Bedarf die Bezugsberechtigung für den Todesfall umgeschrieben werden.

Oft bleibt das Risiko der Berufsunfähigkeit unversichert. Doch das größte Vermögen ist die eigene Arbeitskraft. Hier hilft nur eine private Berufsunfähigkeitsversicherung, die möglichst früh abgeschlossen werden sollte, denn Berufsunfähigkeit kann auch 20-Jährige treffen. Dazu kommt, dass jenseits des 40. Lebensjahrs Berufsunfähigkeitsschutz immer schwerer zu bekommen ist. Zudem schließen Vorerkrankungen die Versicherbarkeit aus.

Auch eine Risikolebensversicherung ist Pflicht, wenn eine Familie finanziell versorgt werden muss oder ein Partner wirtschaftlich abhängig ist. Verdient ein Arbeitnehmer monatlich €5000,- brutto, hinterlässt er im Todesfall eine Familie, die mehr als 300.000 Euro benötigt, um den bisherigen Lebensstandard für knapp zehn Jahre annähernd zu halten. Angesichts dessen ist es sinnvoll, die Versicherungssumme am 5-Fachen des aktuellen Jahres-Bruttogehalts zu orientieren.

Über den Abschluss einer privaten Pflegeversicherung als Ergänzung zur gesetzlichen Pflegeversicherung kann man nachdenken. Dann können Rücklagen der gut verdienenden Kinder geschont werden, die sonst unter Umständen unterhaltspflichtig sind.

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