Leicht behebbare Gesundheitsstörungen sind keine Berufsunfähigkeit

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In dem verhandelten Fall hatte der Versicherte Geld von seiner Versicherung verlangt, weil er als Fahrlehrer wegen eines Rückenleidens nicht mehr rund zehn Stunden am Tag im Auto sitzen könne. Daher sei ihm die weitere Tätigkeit als Fahrlehrer nicht mehr möglich. Dagegen verwies die Versicherung darauf, durch den Aufbau einer rückenstabilisierenden Muskulatur und durch rückengerechtes Alltagsverhalten könnte der Kläger seine Beschwerden deutlich mildern. Die Richter sahen den Fall wie die Versicherung und erklärten: Nicht jedes Rückenleiden führt zwangsläufig zur Berufsunfähigkeit. Insbesondere komplikationsfreie Therapiemaßnahmen wie ein Rückentraining seien jedem Betroffenen zumutbar, bevor er als berufsunfähig gelten könne.

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