Kfz-Versichererwechsel: Fahranfänger sparen am meisten

 - 

Die großen Gewinner beim Versicherungswechsel sind Fahranfänger. Aufgrund des erhöhten Unfallrisikos werden Fahranfänger als Versicherungsneulinge entsprechend hoch eingestuft. Beim ersten Wechsel sinkt die Prämie dann bereits deutlich.

Je näher das Auslaufen der Kündigungsfrist für Kfz-Versicherungen am 30.11. (ein Monat vor dem Ende des Versicherungsjahrs am 31.12.) rückt, desto mehr versuchen Versicherer, Autofahrer mit Rabatten und Sonderprämien zu einem Wechsel zu bewegen.

In einem Vergleich von mehr als 180 Tarifen für Durchschnittsfahrer, Vielfahrer, Familien, Fahranfänger und Rentner durch das Versicherungsportal www.deintarif.com stellten Fahranfänger überraschenderweise die Gruppe mit dem größten Sparpotenzial dar.

Doch auch andere Autofahrer profitieren beim Wettbewerb der Versicherer von den günstigeren Prämien. Auf Platz zwei des Vergleichs mit einem Sparpotenzial von bis zu knapp 500 Euro p.a. stehen Vielfahrer, die ihr Auto häufig nutzen.

Den dritten Platz bilden Familien und Durchschnittsfahrer, die laut den aktuellen Ergebnissen jährlich bis zu etwa 400 Euro sparen. Doch prinzipiell sei für jeden ein besserer Tarif zu finden.

Selbst als Rentner habe man bei einem Wechsel der Versicherungen ein Sparpotential von maximal etwas mehr als 300 Euro im Jahr. Daher lohnt sich ein Wechsel mehr, als seinem alten Versicherer treu zu bleiben.

Große Preisunterschiede zwischen preiswerten und teuren Anbietern

Eine neue Studie stellt eine Spanne von bis zu 471 Prozent fest. Diese Unterschiede hängen teilweise mit Leistungsdifferenzen zusammen, doch die wesentliche Ursache liegt in Preisdifferenzierungen der Anbieter nach Region, Zielgruppe und Wettbewerbssituation.

Das geht aus der aktuellen Studie „Zur Preissituation im deutschen Kfz-Versicherungsmarkt“ des Instituts für Versicherungswirtschaft e.V. an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR) hervor, die im Auftrag der "Direct Line Versicherung AG" entstand.

Da außerdem Neukunden in der Regel günstigere Tarife als die bestehenden Kunden erhalten, sollten Sie prüfen, ob sich für Sie ein Wechsel lohnt.

Sie können Ihren Kfz-Versicherer zum Ende des Versicherungsjahrs wechseln. Die Kündigungsfrist für die Kfz-Versicherung beträgt einen Monat. Da in den meisten Fällen zum 31.12. die Kfz-Versicherung endet, bedeutet das, dass eine Kündigung der Versicherung spätestens zum 30.11. erfolgen muss.

Tipp
Geben Sie in Ihrem Kündigungsschreiben unbedingt die Versicherungsnummer und das amtliche Kennzeichen an.

Weitere News zum Thema

  • Gesetzlicher Schutz für Helfer

    [] (verpd) Egal ob bei einer Panne, einem Unfall oder sonstigen Notlage, nicht immer kann sich jemand aus einer solchen für ihn schwierigen oder riskanten Situation selbst helfen. Er benötigt dann Unterstützung durch andere. Doch was, wenn ein Helfer dabei selbst verletzt wird? In der Regel springt in solchen Fällen die gesetzliche Unfallversicherung ein. mehr

  • Cyber-Sicherheit: Es hapert schon bei der Organisation

    [] (verpd) Dass Cyber-Schutz in den Chefetagen angekommen sei, kann eine Einrichtung der deutschen Versicherungswirtschaft nicht bestätigen. Die Auswertung von 2.000 Daten aus dem für Unternehmen kostenlosen Test Quick Check, der die Cyber-Risikosituation der jeweiligen Firma aufzeigt, kommt zum Ergebnis, dass es an eindeutigen und schriftlichen Regelungen für die IT-Sicherheit in den Unternehmen mangelt. Hacker und Angriffe von außen sind dabei nicht das einzige Problem. Auch Mitarbeiter können zum Sicherheitsrisiko für das Netzwerk werden. mehr

  • Wenn Kinder oder Jugendliche einen Unfall mit verschulden

    [] (verpd) Eine Zwölfjährige, die nach dem Aussteigen aus einem Bus unachtsam die Straße überquert und dabei von einem Motorrad überfahren wird, ist trotz ihres Alters überwiegend selbst für die Folgen des Unfalls verantwortlich. Das geht aus einem aktuellen Urteil des Oberlandesgerichts Stuttgart hervor (Az. 13 U 143/16). mehr

  • Trotz Volljährigkeit bei den Eltern versichert sein

    [] (verpd) Mit Erreichen der Volljährigkeit hat man nicht nur mehr Rechte, sondern trägt auch mehr Verantwortung. Wer beispielsweise fahrlässig bei einem anderen einen Schaden verursacht, muss selbst dafür geradestehen. Die Eltern haften dann nicht mehr für einen. Doch auch für sich selbst ist man verantwortlich, zum Beispiel für eine ausreichende finanzielle Vorsorge für den Krankheitsfall und für das Alter. In bestimmten Fällen kann ein notwendiger Existenzschutz für Volljährige sogar noch über bestehende Versicherungspolicen der Eltern abgedeckt sein. mehr

  • So bleibt ein Schaden an der Photovoltaikanlage bezahlbar

    [] (verpd) Nach Angaben der Bundesnetzagentur gibt es hierzulande rund 1,6 Millionen Photovoltaikanalgen, die auf Hausdächern, aber auch auf Feldern installiert sind. Alleine eine solche Stromerzeugungsanlage auf einem Wohngebäude kostet einige Tausend Euro. Es gibt allerdings diverse Risiken, die zu einer Beschädigung oder Zerstörung der Anlage führen können. Das daraus resultierende Kostenrisiko lässt sich jedoch mit bestimmten Versicherungspolicen absichern. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.