Auto-Versicherung: Leichtsinn kann Versicherungsschutz kosten

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In einem vor dem Oberlandesgericht Koblenz verhandelten Fall hatte der Fahrer nach längerer Parkplatzsuche eine Abstellmöglichkeit gefunden. Er ging zu einem in einer Ecke befindlichen Parkautomaten, um einen Parkschein zu ziehen. Dabei vergaß er allerdings, nicht nur den Wagen abzuschließen, sondern auch den Motor abzustellen. Es kam, was absehbar war: Als er nach kurzer Zeit zurückkehrte, hatte er zwar ein Parkticket, aber kein Auto mehr.

Seine Frau, der der Wagen gehörte, verlangte daraufhin von ihrer Versicherung Schadenersatz. Doch die winkte nur höflich ab. Auch die danach angerufenen Gerichte billigten die Zahlungsverweigerung der Assekuranz. In ihrer Urteilsbegründung verwiesen die Richter darauf, dass ein solches Verhalten geradezu eine Einladung für potenzielle Diebe sei. Da sich der Autofahrer grob fahrlässig verhalten habe, müsse die Versicherung nicht zahlen. (Az: 10 U 550/03)

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