Wenn die geplante Reise nicht angetreten werden kann

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(verpd) Nicht immer kann eine gebuchte Reise tatsächlich auch angetreten werden. Die Ursache dafür kann bei dem Reisenden selbst liegen, beispielsweise weil dieser kurz vor der Reise krank wird.

Es können auch andere Umstände, wie die Erkrankung eines nahen Familienmitglieds, ein plötzlicher Jobverlust oder eine Beschädigung des Eigenheims infolge eines Naturereignisses wie Sturm der Grund dafür sein. Je nach Zeitpunkt, wann die Reise abgesagt wurde, muss der verhinderte Reisende in der Regel dennoch einen Teil oder sogar die ganze Summe des Reisepreises zahlen.

Je nachdem, wann eine geplante Reise abgesagt werden muss, sind Stornokosten von bis zu 100 Prozent des Reisepreises möglich. Eine zeitnah zur Buchung abgeschlossene Reiserücktritts-Versicherung kommt je nach Vertragsvereinbarung in vielen Fällen für die anfallenden Kosten auf.

Viele Risiken sind absicherbar

Typische versicherbare Gründe, warum eine Reise nicht angetreten werden kann, gibt es viele: von einer schweren Verletzung nach einem Unfall oder einer plötzlich auftretenden Krankheit, einem gravierenden Feuer-, Sturm- oder Einbruchschaden am Eigentum des Reisenden oder eines Mitreisenden bis hin zum Tod eines Familienangehörigen.

Tritt während der Reise ein Umstand ein, der eine sofortige Reiseunterbrechung und Rückreise erfordert, übernimmt je nach versichertem Risiko eine Reiseabbruch-Police die Kosten.

Es gibt die Reiserücktritt- und Reiseabbruchpolicen als einzelne oder kombinierte Verträge. Zudem werden diese als Einmalpolicen für eine bestimmte Reise oder als Dauervertrag für alle während der Dauer des Versicherungsschutzes gebuchten Reisen angeboten. In einer Beratung beim Versicherungsfachmann kann festgestellt werden, welche Policenart für die individuelle Reiseplanung des Einzelnen sinnvoll ist.

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