Notwendiger Schutz für Berufsanfänger

 - 

(verpd) Zahlreiche junge Leute freuen sich, nach dem Abschluss der Berufsausbildung oder des Studiums endlich mehr Geld zu verdienen. Doch die neue Lebensphase fordert auch Umsicht. Berufsanfänger sind nämlich in einigen Bereichen nicht mehr bei den Eltern mitversichert und müssen sich selbst um den richtigen Schutz kümmern.

Kinder sind meist während der ersten Berufsausbildung oder des Studiums bis zum 25. Lebensjahr noch kostenlos in der Privathaftpflicht- und/oder Familienrechtsschutz-Versicherung der Eltern mitversichert. Dieser Versicherungsschutz entfällt, sobald das Kind die Ausbildung oder das Studium beendet hat und eine Arbeitsstelle annimmt. Darüber hinaus kommen oft weitere Risiken wie ein eigener Hausrat hinzu, die es abzusichern gilt.

Damit ein Fehler nicht die finanzielle Existenz kostet

Jeder haftet für den Schaden, den er angerichtet hat – und zwar in voller Höhe. Wer beispielsweise mit dem Fahrrad einen Unfall verursacht, haftet für alle entstandenen Schäden in unbegrenzter Höhe.

Gerade bei Personenschäden können diese Schadenersatz-Forderungen den finanziellen Ruin bedeuten. Besonders wichtig ist daher eine Privathaftpflicht-Versicherung. Diese leistet, wenn man durch fahrlässiges Verhalten einen anderen geschädigt hat, wehrt aber auch unberechtigte Ansprüche Dritter ab.

Einkommensschutz bei Unfall oder Krankheit

Wichtig ist zudem die eigene finanzielle Absicherung. Wer zum Beispiel durch Unfall oder Krankheit berufs- oder gar erwerbsunfähig wird, erhält – wenn überhaupt – nur wenige gesetzliche Leistungen. Nach dem 1.1.1961 Geborene haben beispielsweise keinen Anspruch mehr auf eine gesetzliche Berufsunfähigkeits-Rente.

Diese Versorgungslücke kann durch eine Berufsunfähigkeits-Versicherung geschlossen werden. Diese zahlt je nach Vertrag auch dann, wenn man noch andere berufliche Tätigkeiten als Vollzeitbeschäftigung ausüben könnte.

Individueller Bedarf

Auch andere Versicherungen wie die Privatrechtsschutz-, Hausrat- und Unfallversicherung müssen unter Umständen entsprechend der geänderten Lebenssituation angepasst werden, um nicht im Falle des Falles ohne Versicherungsschutz dazustehen.

Weitere News zum Thema

  • Kein Mieter kann ein Malheur ausschließen

    [] (verpd) Jedem Mieter kann ein Missgeschick passieren, sei es ein umgestoßenes Glas Rotwein, wodurch ein fest verklebter Teppichboden in der Mietwohnung ruiniert wird oder die versehentlich fallen gelassene Parfümflasche, die das Waschbecken beschädigt. Wer als Mieter jedoch eine Privat-Haftpflichtversicherung hat, ist damit unter anderem vor den Kosten derartiger Mietsachschäden geschützt, die er ohne eine solche Police selbst tragen müsste. Für einen umfassenden Versicherungsschutz ist es allerdings wichtig, dass die vereinbarte Versicherungssumme für derartige Schäden ausreichend hoch ist. mehr

  • Wichtige Kontrolle für einen zeitgemäßen Haftpflichtschutz

    [] (verpd) Wurde die private Haftpflichtversicherung schon lange nicht mehr auf einen zeitgemäßen und den aktuellen Lebensumständen passenden Versicherungsumfang hin überprüft, wiegt sich der Versicherte unter Umständen in einer trügerischen Sicherheit. Ein Check hilft, gefährliche Absicherungslücken zu erkennen. mehr

  • Jede dritte Ehe wird geschieden

    [] (verpd) Letztes Jahr haben sich rund 162.400 Ehepaare scheiden lassen, das ist die niedrigste Anzahl an Scheidungen seit 1994. Für den einzelnen Betroffenen ändert sich häufig vieles – auch bei der Absicherung durch die bisher bestehenden Versicherungspolicen. Wer nicht rechtzeitig handelt, steht in einigen Bereichen im schlimmsten Falle sogar ohne den gewohnten Versicherungsschutz da. mehr

  • Berufshaftpflicht-Versicherung: Begehrliches Finanzamt

    [] (verpd) Bei den Beiträgen einer von einem Arbeitgeber für seine Arbeitnehmer abgeschlossenen Berufshaftpflicht-Versicherung handelt es sich je nach Umstand nicht um zu versteuernden Arbeitslohn. Das geht aus einem Urteil des Bundesfinanzhofs (Az. VI R 58/14) hervor. mehr

  • Ehrenamtliche in der Pflicht

    [] (verpd) Auch Ehrenamtlichen können Missgeschicke passieren. Kommt jemand anderes dabei zu Schaden, müssen sie ohne eine entsprechende Absicherung zum Beispiel über die Organisation, für die sie tätig sind, das kann zum Beispiel ein Verband oder ein Verein sein, unter Umständen selbst dafür aufkommen. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.