Mehr als jeder dritte Haushalt ist ein Single-Haushalt

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(verpd) In Deutschland gibt es rund 40,7 Millionen Haushalte. Knapp 41 Prozent davon waren 2012 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes Einpersonenhaushalte. Elf Jahre zuvor betrug der Anteil der Single-Haushalte noch 34 Prozent, also erheblich weniger als heutzutage. Letztendlich bedeutet das aber auch, dass immer mehr Bürger für sich selbst sorgen müssen. Die Versicherungswirtschaft bietet hierzu passende Lösungen an.

In Deutschland leben mehr als 16 Millionen Menschen alleine, das ist fast jeder fünfte Bundesbürger, so das Ergebnis des aktuellen Mikrozensus 2012, einer statistischen Erhebung des Statistischen Bundesamts zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Bevölkerung.

Singles sind insbesondere in Großstädten mit 500.000 Einwohnern und mehr anzutreffen. Knapp 24 Prozent der Alleinstehenden leben hier.

Für einen gesicherten Lebensunterhalt

Rund 46 Prozent der Alleinlebenden finanzieren sich überwiegend aus eigener Erwerbstätigkeit. Das bedeutet, reduziert sich aus irgendeinem Grund das Einkommen oder fällt es komplett weg, kann es schnell zu finanziellen Schwierigkeiten kommen. Daher sollten Singles an eine umfassende Einkommenssicherung denken.

Ein Unfall oder eine längere Krankheit kann jedoch schnell dazu führen, dass sich das Einkommen erheblich vermindert. Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) zahlt nämlich Arbeitnehmern bei einer Arbeitsunfähigkeit, die nicht unter den Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung fällt, für maximal 78 Wochen 70 Prozent des Bruttolohns, aber höchstens 90 Prozent des Nettoeinkommens.

Die GKV berücksichtigt für die Höhe des Krankengeldes zudem maximal das Einkommen bis zur Beitragsbemessungs-Grenze (monatlich 3.937,50 € in 2013). Das Gehalt oberhalb dieser Grenze wird nicht miteinbezogen. Insbesondere gut verdienende Angestellte, aber vor allem auch Selbstständige, die keine gesetzliche Absicherung haben, müssen bei einer längeren Arbeitsunfähigkeit mit hohen finanziellen Einbußen im Vergleich zum Gehalt oder Einkommen rechnen. Selbstständige haben in der Regel keinen Anspruch auf ein gesetzliches Krankentagegeld.

Wenn es zur Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit kommt

Arbeitnehmer, die aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalles ihren Beruf nicht mehr ausüben können, haben keinen Anspruch mehr auf eine gesetzliche Berufsunfähigkeits-Rente, wenn sie nach dem 1.1.1961 geboren sind. Sollte ein gesetzlich Rentenversicherter keiner beruflichen Tätigkeit irgendeiner Art mehr nachgehen können, hat er zwar unter Umständen Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente, doch auch diese ist begrenzt, wie folgende Fakten zeigen:

Ende 2012 betrug die Höhe der Durchschnittsrente für alle, die eine Rente wegen voller Erwerbsminderung erhielten, also für Betroffene, die weniger als drei Stunden täglich arbeiten können, 762 € bei den Männern und 685 € bei den Frauen in Westdeutschland. In Ostdeutschland erhielten die Männer 684 € und die Frauen 712 €. Die „teilweise Erwerbsminderungsrente“, eine Leistung für Rentenversicherte, die drei bis maximal sechs Stunden arbeiten können, betrug in den alten Bundesländern im Durchschnitt 547 € bei den Männern und 400 € bei den Frauen.

Bedarfsorientierte Lösung

In den neuen Bundesländern zahlte die gesetzliche Rentenversicherung durchschnittlich den Männern 421 € und den Frauen 427 € aus. Der bisherige Lebensstandard ist mit einer Erwerbsminderungs-Rente kaum zu halten, daher ist eine Vorsorge wichtig. Um Einkommenseinbußen im Falle einer längeren Krankheit sowie einer Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit zu vermeiden, gibt es diverse bedarfsorientierte Lösungen.

Eine Absicherung ist beispielsweise über eine private Krankentagegeld-, eine Berufs- und/oder eine Erwerbsunfähigkeits-Versicherung möglich. Der optimale Versicherungsschutz hängt vom Familienstand, aber auch von der finanziellen Situation, der Berufstätigkeit sowie der individuellen Lebensplanung ab.

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