Jedem Mieter kann ein Malheur passieren

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(verpd) In der Regel ist ein Mieter über seine Privat-Haftpflichtversicherung abgesichert, wenn er seine Mietwohnung versehentlich beschädigt. Sollte jedoch der Schaden höher sein als die vereinbarte Versicherungssumme, muss er selbst für den Differenzbetrag aufkommen.

Schäden an gemieteten Wohnungen oder Häusern, die der Versicherte für eigene Wohnzwecke nutzt, sind standardmäßig in der Privat-Haftpflichtversicherung mitversichert. Meistens gilt für diesen Mietsachschadenschutz eine kleinere Deckungssumme als für die übrigen versicherten Risiken, manchmal weniger als 100.000 €.

Erstattet werden in der Regel nur Schäden an der Bausubstanz oder an fest mit der Wohnung verbundenen Gegenständen wie Einbauschränken, Waschbecken und Parkettfußboden, die der Versicherungsnehmer oder eine mitversicherte Person nicht vorsätzlich verursacht hat.

Abnutzung ist nicht versichert

Beschädigung des gemieteten Inventars ist oftmals ausgeschlossen. Auch Schäden durch Abnutzung, Verschleiß oder übermäßige Beanspruchung und Glasschäden werden nicht ersetzt. Einige Versicherer bieten gegen Aufpreis zusätzlichen Schutz zum Beispiel für den Verlust von Schlüsseln einer zentralen Schließanlage.

Die Deckungssumme für Mietsachschäden sollte so hoch sein, dass auch ein Totalschaden durch Feuer beglichen werden kann. Faustregel: 2.500 € pro Quadratmeter Wohnfläche reichen in aller Regel aus. Allerdings ist diese Wertangabe in besonders begehrten Regionen, wie beispielsweise in München, oft zu niedrig. Hier kann der Quadratmeterpreis leicht beim Doppelten oder noch mehr liegen. Genauere Informationen liefert oft der Immobilienpreisspiegel der jeweiligen Gemeinde oder Stadt.

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