Verwaltungskosten der Lebensversicherer im Sinkflug

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(verpd) Die laufenden Verwaltungsaufwendungen der deutschen Lebensversicherer sind 2011 nach Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) wie in jedem Jahr seit 2006 zurückgegangen. Die Verwaltungskostenquote ist noch deutlich länger rückläufig.

Die deutschen Lebensversicherer haben 2011 zum sechsten Mal in Folge weniger Geld für die laufenden Verwaltungsaufwendungen ausgegeben als im Jahr zuvor, wie der Broschüre „Die deutsche Lebensversicherung in Zahlen 2012“ des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) zu entnehmen ist.

Niedrigste Verwaltungskosten seit Langem

Die laufenden Verwaltungsaufwendungen für die Lebensversicherung im eigentlichen Sinne (also ohne Pensionsfonds und Pensionskassen) sind demnach von 2,305 Milliarden Euro im Jahr 2005 auf 2,017 Milliarden Euro im Jahr 2011 zurückgegangen.

Die Verwaltungskostenquote (laufende Verwaltungsaufwendungen in Prozent der gebuchten Bruttobeiträge) wird dort mit unverändert 2,4 Prozent angegeben. Dies ist der niedrigste Wert in diesem Jahrtausend. Zum Vergleich: Im Jahr 2000 lag die Quote noch bei 3,5 Prozent – und ist seitdem kontinuierlich zurückgegangen. 1985 lag der Wert noch bei über sechs Prozent.

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