Jede Woche sterben zehn Fußgänger bei Unfällen

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(verpd) Nach Angabe des Statistischen Bundesamts verunglückten 2013 556 Fußgänger bei einem Verkehrsunfall tödlich. Das sind insgesamt 36 Personen beziehungsweise fast sieben Prozent mehr als im Jahr zuvor. Wie Fußgänger ihr Unfallrisiko mindern können.

Insgesamt gesehen waren letztes Jahr über 16 Prozent aller Verkehrstoten – deutschlandweit kamen im Jahr 2013 3.338 Personen bei Straßenverkehrsunfälle ums Leben – zum Zeitpunkt des Unfalles als Fußgänger unterwegs.

Zudem gab es letztes Jahr 30.794 Fußgänger, die bei einem Verkehrsunfall verletzt wurden, zu beklagen. Das heißt fast jeder Zwölfte der insgesamt 374.059 bei einem Verkehrsunfall verletzten Personen war nicht mit einem Zweirad oder Kfz unterwegs. Dies zeigt die Statistik des Statistischen Bundesamtes (Destatis).

Minimiertes Unfallrisiko durch passende Kleidung

Im Vergleich zu anderen Verkehrsteilnehmern sind Fußgänger bei einem Unfall nicht wie Auto- oder Zweiradfahrer durch eine Karosserie oder einen Helm geschützt und damit deutlich gefährdeter. Ein besonders hohes Unfallrisiko besteht für Fußgänger bei Nebel, starkem Regen, Dämmerung und Dunkelheit. Diverse Studien belegen, dass Unfallopfer, die unter diesen Bedingungen zu Fuß unterwegs waren, häufig zu spät erkannt wurden.

Verkehrsexperten empfehlen daher allen Fußgängern, insbesondere auch Kindern, eine helle und kontrastreiche Kleidung, am besten mit reflektierenden Elementen zu tragen. Retroreflektierende Streifen sind auch auf Rollstühlen, Rollatoren und Gehhilfen anzubringen.

Um ein möglichst geringes Unfallrisiko zu haben, ist zudem ein rücksichtsvolles und verantwortungsbewusstes Verhalten der Verkehrsteilnehmer untereinander wichtig. Bereits bei der Verkehrserziehung von Kindern sollte hierauf hingewirkt werden. Die Verkehrsregeln und Vorschriften für den Straßenverkehr sollten nämlich schon die jüngsten Verkehrsteilnehmer kennen und sich nicht nur später als Pkw-, Lkw- und Motorradfahrer, sondern bereits im Kindesalter als Fußgänger und Radfahrer daran halten.

Wenn nach einem Unfall das Arbeiten nicht mehr möglich ist

Da man trotz aller Vorsichtsmaßnahmen im Straßenverkehr einem Unfallrisiko ausgesetzt ist, sollte man sich und als Eltern auch seine Kinder frühzeitig absichern, um nach einem möglichen unfallbedingten gesundheitlichen Schaden nicht noch vor finanziellen Problemen zu stehen. Im Gegensatz zur gesetzlichen Unfallversicherung bietet eine private Unfallversicherungs-Police einen weltweiten Schutz rund um die Uhr, also sowohl bei Unfällen im Beruf, in der Schule als auch in der Freizeit.

Im Versicherungsvertrag kann zudem die Höhe der Absicherung nach dem individuellen Bedarf und persönlichen Präferenzen gestaltet werden. Versicherbar sind unter anderem eine frei wählbare Kapitalsumme oder/und Rentenleistung im Invaliditätsfall, Geldleistungen bei unfallbedingtem Tod oder kosmetischen Operationen sowie ein Krankenhaustagegeld.

Für Berufstätige ist zudem eine private Berufsunfähigkeits-Versicherung sinnvoll, die eine vereinbarte Rente zahlt, wenn der Versicherte aufgrund eines Unfalls oder auch einer Krankheit seinen Beruf dauerhaft nicht mehr ausüben kann. Wer nämlich nach dem 1.1.1961 geboren ist und seinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben kann, hat keinen Anspruch mehr auf eine gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente.

Finanzieller Schutz für die Familie

Selbst für Kinder, Schüler und Studenten sowie für Hausfrauen beziehungsweise Hausmänner ohne Berufsausübung ist mithilfe einer Erwerbsunfähigkeits-Versicherung eine Einkommensabsicherung, für den Fall, dass der Betroffene aus gesundheitlichen Gründen dauerhaft erwerbsunfähig bleibt, möglich. Auch hier erhält der Versicherte, wenn er infolge eines Unfalls oder einer Krankheit keine Erwerbstätigkeit mehr ausüben kann, eine vereinbarte Rente ausbezahlt.

Zudem ist es wichtig, an eine ausreichende Hinterbliebenen-Absicherung zu denken. Eine Risiko- oder Kapitallebens-Versicherung hilft dabei, dass nach einem Todesfall eines Elternteils der hinterbliebene Partner und die Kinder finanziell versorgt sind.

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