Ein legaler Weg, Erbschaftsteuer zu sparen

 - 

(verpd) Nicht immer ist bei der Hinterbliebenen-Absicherung die naheliegendste Lösung die beste. Insbesondere unverheiratete Paare sollten auch auf die steuerliche Problematik im Falle des Ablebens eines Partners berücksichtigen.

Meist denken Paare spätestens, wenn ein Kind kommt und Mutter oder Vater die Berufstätigkeit zugunsten der Kindererziehung unterbrechen, über eine Hinterbliebenen-Versorgung nach.

Eine Lebensversicherung kann sicherstellen, dass der erziehende Teil der Familie für den Fall abgesichert ist, dass der Hauptverdiener stirbt.

Absicherung der Hinterbliebenen

Eine entsprechende Risiko- oder Kapital-Lebensversicherung wird in vielen Fällen vom Hauptverdiener zugunsten seiner Angehörigen abgeschlossen.

Das kann jedoch zur Folge haben, dass bei Fälligwerden der Police im Todesfall das Finanzamt eine Erbschaftssteuer verlangt. Denn je nach Verwandtschafts-Verhältnis zwischen versicherter und begünstigter Person gelten nämlich unterschiedliche Freibeträge. Werden diese Grenzen überschritten, muss der Erbe Steuern zahlen. Die Höhe hängt ebenfalls von dem Verwandtschafts-Verhältnis ab.

Am ungünstigsten ist es, wenn der Hinterbliebene nicht mit dem Verstorbenen verwandt oder verheiratet war. Dies trifft beispielsweise bei unverheirateten Paaren oder auch bei Geschäftspartnern, die sich gegenseitig absichern wollen, zu.

Steuern sparen per Versicherungsvertrag

Die Lösung, um die Erbschaftssteuer so niedrig wie möglich zu halten, ist ganz einfach: Anstatt dass die versicherte Person die Versicherungspolice abschließt und den Partner begünstigt, kann die umgekehrte Vertragsgestaltung gewählt werden.

Dabei bleibt die versicherte Person gleich, aber die begünstigte Person wird Vertragsinhaber (Fachjargon: „Versicherungsnehmer“) und Beitragszahler.

Stirbt die versicherte Person, erhält der Vertragsinhaber – in der genannten Konstellation also der Hinterbliebene – die Versicherungsleistungen in jeder Höhe völlig steuerfrei.

Weitere News zum Thema

  • Was Versicherungspolicen bei einem Terroranschlag abdecken

    [] (verpd) Auch wenn die Gefahr des Einzelnen, hierzulande Opfer eines Terroranschlages zu werden, verhältnismäßig klein ist, kann dies nie ganz ausgeschlossen werden. Viele Schäden, die einen bei einem Terrorakt selbst treffen können, sind jedoch bei zahlreichen privaten Sach-, Unfall- und Lebensversicherungen mit abgesichert. mehr

  • Niedrige Versicherungsprämie durch legale Rückdatierung

    [] (verpd) In der Kranken- und in der Lebensversicherung hängt die Höhe der Versicherungsprämie unter anderem auch vom Alter der versicherten Person bei Vertragsbeginn ab. Mit einer erlaubten Rückdatierung des Versicherungsbeginns oder einer sogenannte Anwartschafts-Versicherung lassen sich das Eintrittsalter und somit auch die Prämienhöhe herabsetzen. mehr

  • Damit Angehörige nicht für die Beerdigung zahlen müssen

    [] (verpd) Die Kosten einer Beerdigung können je nach Art und Ausführung schnell zwischen einem vier- bis fünfstelligen Betrag liegen. Wer nicht möchte, dass seine Angehörigen dafür aufkommen müssen, kann mit einer Sterbegeldversicherung entsprechend vorsorgen. mehr

  • Falsch abgebogen auf dem Weg zur Arbeit

    [] (verpd) Wer auf dem Weg zu seiner Arbeit in die falsche Richtung abbiegt und dadurch den direkten Weg zu seiner Arbeitsstätte verlässt, steht nur unter ganz besonderen Umständen unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung, wenn er auf dem Abweg einen Unfall erleidet. Das hat das Bundessozialgericht mit einem kürzlich veröffentlichten Urteil entschieden (Az. B 2 U 16/15 R). mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.