Was kommt nach dem Schulabschluss?

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(verpd) Viele Schüler, die ihre Schulzeit in Kürze beenden, sind sich häufig über ihre beruflichen und persönlichen Ziele (noch) nicht sicher. Viele fragen sich, ob sie studieren oder lieber eine Ausbildung beginnen sollen beziehungsweise für welchen Beruf sie sich eignen. Es gibt diverse neutrale Webportale und kostenlose Broschüren von amtlichen Stellen, die bei der Antwortfindung unterstützen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Bundesagentur für Arbeit (BA) möchten mit diversen kostenlosen Ratgebern und Webportalen Schulabgängern bei der Suche nach dem für sie richtigen Berufsweg helfen. Wer sich nicht sicher ist, ob er studieren, ein duales Studium oder doch lieber eine Berufsausbildung absolvieren möchte, findet zum Beispiel zahlreiche Entscheidungshilfen im Ratgeber „Ausbildung oder Studium?“.

Ausbildung oder Studium?

Nähere Details zur beruflichen Ausbildung vermittelt die Broschüre „Schule und dann?“. Migranten, die ihre Kinder beim Einstieg ins Berufsleben unterstützen möchten, steht der „Elternratgeber“ in mehreren Sprachen zur Verfügung. Diese und weitere Broschüren können kostenlos beim BMBF heruntergeladen, bestellt oder auch telefonisch unter der Telefonnummer 030 182722721 angefordert werden.

Informationen, Checklisten, hilfreiche Adressen und Links zur richtigen Berufswahl und der Suche nach einer passenden Ausbildungsstelle bietet das Webportal der BA www.planet-beruf.de. Es richtet sich besonders an Jugendliche mit Hauptschulabschluss oder Mittlerer Reife sowie an deren Eltern. Schulabgänger sowie Studienabbrecher finden unter www.praktisch-unschlagbar.de, einem Webauftritt des BMBF, umfassende Informationen und Links zum Thema Berufswahl, Bewerbung und Ausbildung.

Für Abiturienten und Fachabiturienten ist die Website der BA www.abi.de gedacht. Hier gibt es Hilfen für die richtige Berufs- oder Studienwahl sowie für die Suche nach einem passenden Ausbildungs- oder Studiumsplatz. Wer studieren will, kann unter www.hochschulkompass.de neben diversen Hintergrund-Informationen zum Studieren einen Onlinetest, welches Studium zu einem am besten passt, abrufen.

Von der Ausbildungs- oder Studienplatzsuche bis hin zur Auszeit

Die BA stellt unter berufenet.arbeitsagentur.de detaillierte Erläuterungen über zahlreiche Berufe und unter www.berufe.tv 350 Filme zu Ausbildungs- und Studienberufen zum kostenlosen Abruf bereit. Eine umfassende Aus- und Weiterbildungs-Datenbank der BA mit fast zwei Millionen Bildungs- und über 18.000 Studienangeboten kann unter kursnet-finden.arbeitsagentur.de abgerufen werden.

Offene Lehrstellen können auf der Website jobboerse.arbeitsagentur.de gesucht werden. Unter www.ausbildungplus.de, einem Webportal des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), gibt es weitere Onlinesuchmöglichkeiten nach Ausbildungsbetrieben und Anbietern von dualen Studiengängen.

Auch wer in diesem Jahr noch keinen Ausbildungs- oder Studienplatz bekommen hat oder grundsätzlich erst später in das Berufsleben einsteigen möchte, kann sich unter www.abi.de über Freiwilligendienste und Praktika bis hin zum Jobben im In- oder Ausland informieren. Nähere Details zu den möglichen Freiwilligendiensten bietet auch das Webportal des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben www.bundesfreiwilligendienst.de.

Absicherungslücken vermeiden

Egal ob man nach dem Schulabschluss eine Ausbildung oder ein Studium beginnt, für ein Jahr jobbt oder auch einen freiwilligen Dienst ableistet, in jedem Fall ist es wichtig, dass man sich darum kümmert, auch weiterhin richtig abgesichert zu sein. Auszubildende sind beispielsweise nicht mehr über die gesetzliche Krankenversicherung der Eltern mitversichert und können zum Ausbildungsbeginn in eine andere Krankenkasse wechseln.

Zudem bleibt nicht in jeder Hausratversicherungs-Police der Eltern das Inventar des Kindes mitversichert, wenn der Sprössling wegen einer Ausbildung oder eines Studiums in eine eigene Wohnung zieht.

Des Weiteren ist es für alle, egal ob Studierende, Praktikanten oder Auszubildende wichtig, dass sie im Falle einer schweren Krankheit oder eines Unfalles auch bei einer bleibenden Invalidität ausreichend abgesichert sind. Denn für Personen, die nach dem 1.1.1961 geboren wurden, gibt es zum Beispiel keine gesetzliche Berufsunfähigkeits-Rente mehr. Im Rahmen eines Beratungsgesprächs mit einem Versicherungsfachmann lässt sich schnell feststellen, ob durch die geänderte Lebenssituation Absicherungslücken entstanden sind.

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