So kommt der Christbaum sicher in die Wohnstube

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(verpd) Traditionell werden auch dieses Jahr wieder Weihnachtsbäume verschiedenster Größen in Wohnungen und Geschäftsräume stehen. Die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen raten, beim Transport eines Christbaums auf eine fachgerechte Ladungssicherung zu achten, um Unfälle zu vermeiden. Denn passiert ein Malheur, kann nicht nur der Christbaum beschädigt werden, auch Personen- oder Sachschäden sind je nach Unfallhergang nicht auszuschließen.

Wie ein Mitarbeiter am Institut für Arbeitsschutz (IFA) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung im Rahmen der Präventionskampagne „Risiko raus!“ betont, können selbst kleine Gegenstände durch die Wirkung einer abrupten Bremsung zu gefährlichen Geschossen werden. Bei einem Baum, der sich selbstständig macht, ist die Verletzungsgefahr für die Insassen und andere Verkehrsteilnehmer nach Angaben der IFA umso höher.

Sicher bis zur Haustür

Am sichersten ist es, wenn der Baum zu Fuß transportiert oder vom Händler geliefert wird. Gefahrlos ist auch der Transport im Kofferraum eines Wagens. Allerdings sollte der Baum dazu problemlos und ohne geknickt oder gebogen zu werden in den Kofferraum passen.

Auch in einem Kombi lässt sich mit umgelegter Rückbank oder auf einer Ladefläche das grüne Schmuckstück für Insassen und andere Verkehrsteilnehmer risikolos befördern, vorausgesetzt es wird so verzurrt, das es nicht verrutschen oder gar in den Fahrgastraum geschleudert werden kann.

Was beim Dachtransport zu beachten ist

Besondere Vorsicht ist geboten, wenn der Tannenbaum auf dem Autodach transportiert werden soll. Auf alle Fälle sollte der Baum dann mithilfe von Spanngurten so fixiert werden, dass er auch bei einer Vollbremsung oder einem Unfall für andere nicht zum gefährlichen Geschoss wird. Zudem sollten keine Zweige die Sicht beeinträchtigen oder vom Autodach hängen und der Baum weder seitlich noch nach hinten über das Fahrzeug hinausragen. Zwar darf eine Fahrzeugladung bis maximal 1,50 Meter nach hinten überstehen, jedoch nicht ohne Sicherheitsvorschriften einzuhalten.

Hängt die Ladung einen Meter oder länger über das Fahrzeugende hinaus, muss nämlich das Ende der Ladung tagsüber durch eine Warnflagge, ein weiß-rotes Schild oder einen zylindrischen, hellroten Körper von mindestens 30 x 35 Zentimeter Durchmesser gekennzeichnet werden. Bei Dämmerung oder Dunkelheit ist mindestens eine geprüfte Leuchte mit rotem Licht und ein Rückstrahler anzubringen. Dies gilt auch, wenn man den Christbaum mit einem Anhänger transportiert. Grundsätzlich darf nach vorne über das Fahrzeug keine Ladung hinausragen.

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