Rettungsanker für Unfallopfer

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(verpd) Seit 1963 hilft der Verein Verkehrsopferhilfe e.V. (VOH), wenn ein Verkehrsopfer für den angerichteten Schaden durch den flüchtigen oder nicht versicherten Unfallverursacher keine Entschädigung erhält.

Unfälle, bei denen der Unfallverursacher trotz gesetzlich vorgeschriebener Kfz-Haftpflichtversicherung nicht versichert ist, Fahrerflucht begeht oder den Schaden sogar vorsätzlich herbeigeführt hat, sind für den Unfallgeschädigten besonders ärgerlich. Denn sie bleiben dann auf ihrem Personen- und/oder Sachschaden sitzen.

In einigen Fällen leistet jedoch der Verein Verkehrsopferhilfe e.V. (VOH) Ersatz. Dieser zahlt, wenn ein Unfallopfer von keiner anderen Seite Entschädigung, beispielsweise durch die eigene Vollkasko-Versicherung oder Krankenkasse, erhalten kann.

Was die Verkehrsopferhilfe zahlt

Die VOH stellt das Unfallopfer so, als wäre der Schädiger mit der gesetzlichen Mindestdeckungssumme versichert (Personenschäden bis zu 7,5 Millionen Euro und Sachschäden bis zu 1,12 Millionen Euro).

Allerdings werden bei Unfällen mit Fahrerflucht reine Sachschäden, also wenn keine gleichzeitigen Personenschäden wie Verletzungen oder Todesfälle vorliegen, nicht ersetzt. Bei Personen- und Sachschäden wird der Sachschaden unter Abzug eines Selbstbehalts von 500 € beglichen.

Schmerzensgeld wird nur bei besonders schweren Verletzungen gezahlt – oder wenn erhebliche Dauerschäden eintreten. Das Geld, das Verkehrsopfer bekommen, speist sich aus einem Fonds, in den alle in Deutschland tätigen Kfz-Haftpflichtversicherer einzahlen.

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