Restwert gleich Wiederbeschaffungswert minus Verkaufserlös

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Der Autoversicherer muss lediglich den Restwert eines Fahrzeugs erstatten. Wie dieser zu ermitteln ist, hat der Bundesgerichtshof jüngst entschieden (Urteil des BGH vom 10.9.2014, Az. IV ZR 379/13).

Übersteigen die voraussichtlichen Reparaturkosten eines versicherten Fahrzeugs dessen Wiederbeschaffungswert, beschränkt sich das Leistungsversprechen des Versicherers im Falle einer dennoch durchgeführten Reparatur darauf, die Reparatur- und Reparaturnebenkosten bis zur Höhe des Wiederbeschaffungswerts zu tragen.

Verzichtet der Versicherungsnehmer auf die Reparatur, soll er wirtschaftlich in die Lage versetzt werden, sich ein gleichwertiges Gebrauchtfahrzeug anzuschaffen. Regulierungsgrundlage ist auch dabei der Wiederbeschaffungswert.

Der Versicherungsnehmer muss sich aber mit dem Restwert denjenigen Betrag anrechnen lassen, den er aus der Veräußerung des beschädigten oder zerstörten Fahrzeugs erlangen und somit für die Wiederbeschaffung einsetzen könnte. Maßgebend dafür ist der Betrag, der dem Versicherungsnehmer im Falle einer solchen Veräußerung am Ende verbleibt.

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