Für eine einfache Verständigung bei einem Auslandsunfall

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(verpd) Jährlich ereignen sich mehrere Zehntausend Unfälle, bei denen ein in Deutschland zugelassenes Auto in einen Unfall im Ausland beteiligt ist. Für die Betroffenen gilt es im Falle des Falles, nicht nur die Ruhe zu bewahren, sondern oft auch Sprachbarrieren zu überwinden und die wichtigsten Daten für eine reibungslose Schadensregulierung zu dokumentieren. Ein mehrsprachiger Unfallbericht hilft dabei.

Wer im Ausland mit dem Pkw, Campingfahrzeug oder Motorrad unterwegs ist, sollte einen Europäischen Unfallbericht mit sich führen. Er kann kostenlos beim Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) unter www.gdv-dl.de und in der Regel auch beim eigenen Kfz-Versicherer bestellt werden.

Dieses mehrsprachige Formular des europäischen Versicherungsverbands Insurance Europe AISBL ist inhaltlich und grafisch europaweit identisch. Der Unfallbericht erleichtert bei einem Unfall im Ausland die Aufnahme der wichtigsten Unfalldaten, wie die Angaben zu den jeweiligen Unfallbeteiligten und Zeugen, zu den involvierten Fahrzeugen und zum Unfallhergang – auch wenn man nicht die Landessprache spricht.

Sinnvollerweise füllen die Unfallbeteiligten das mit Durchschriften versehene Formular gemeinsam jeweils in ihrer Muttersprache aus. Dazu werden unter den einzelnen Punkten im Formular dieselben Inhalte im Rahmen einer Ausfüllhilfe in elf verschiedenen Sprachen abgefragt, was eine Verständigung über die unfallrelevanten Daten erleichtert.

Konkret gibt es neben Deutsch eine Ausfüllhilfe in den Sprachen Englisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Polnisch, Portugiesisch, Spanisch, Tschechisch, Türkisch, Ungarisch und Russisch. Wichtig ist, dass jeder Unfallbeteiligte nach dem Ausfüllen den Unfallbericht unterschreibt.

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