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    So kostet ein Brand nicht die finanzielle Existenz

    - Zahlreiche Risiken können zu einem Brand führen: Eine versehentlich umgestoßene brennende Kerze, überhitztes Fett in einer Bratpfanne oder ein technischer Defekt an einem Elektrogerät oder an elektrischen Leitungen. Gerade in einer Wohnung kann sich ein Brand rasend schnell ausbreiten und sogar auf eine Nachbarwohnung oder ein nebenstehendes Haus übergreifen. Der Brandverursacher hat damit ein doppeltes Haftungsrisiko, was ohne einen passenden Schutz auch zum finanziellen Desaster führen kann. E…

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    (K)eine Streupflicht bei vereinzelten Glatteisstellen

    - Eine Verletzung der Verkehrssicherungs-Pflicht wegen eines Verstoßes gegen winterliche Räum- und Streupflichten setzt entweder das Vorliegen einer allgemeinen Glätte oder von erkennbaren Anhaltspunkten für eine ernsthaft drohende Gefahr aufgrund vereinzelter Glättestellen voraus. Das hat der Bundesgerichtshof mit einem Urteil entschieden (Az. VI ZR 254/16). Eine Frau war auf einer eisglatten Stelle eines Bürgersteigs vor einem Haus gestürzt. Dabei hatte sie sich so schwer verletzt, dass sie für …

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    Zwei Leitungswasserschäden pro Minute

    - Es gibt diverse Gründe, die zu einem Leitungswasserschaden führen können. Veraltete Wasserleitungen sowie undichte Zuleitungen zu Wasch- und Geschirrspülmaschinen gehören zu den häufigsten Ursachen. Worauf Hauseigentümer, aber auch Mieter achten können, um das Wasserschadenrisiko möglichst klein zu halten. Grundsätzlich lassen sich Leitungswasserschäden durch eine Gebäude- und eine Hausratversicherung absichern. Die Gebäudeversicherung übernimmt im Versicherungsfall die notwendigen Reparaturkost…

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    Einbrecher lieben Herbst und Winter

    - Daten des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) zeigen, dass Einbrecher gerade in der dunklen Jahreszeit besonders aktiv sind. Doch es gibt Möglichkeiten, die Einbruchsgefahr zu minimieren. Richtig eingesetzte Lichtquellen mit Bewegungsmeldern gehören hier mit dazu. Nach aktuellen Angaben des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. entfielen von den durchschnittlich 140.000 Einbruchschäden, die pro Jahr in der Zeit von 2002 bis 2015 an die Versicherer…

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    Die Folgen einer Lüge nach einem Wohnungsbrand

    - Ein Versicherter, der seinen Versicherer bei der Meldung eines Schadens bewusst belügt, hat keinerlei Anspruch auf Versicherungsleistungen. Das geht aus einem Urteil des Oberlandesgerichts Oldenburg hervor (Az. 5 U 79/14). Ein Mann hatte in der im Obergeschoss seines Hauses befindlichen Küche gekocht. Nachdem er damit fertig war, ging er auf die Terrasse um zu essen. Dabei übersah er jedoch, dass auf dem noch eingeschalteten Cerankochfeld seines Küchenherdes ein mit Fett gefüllter Topf stand. Di…

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    So kommt das Haus unbeschadet durch Herbst und Winter

    - (verpd) Feuchtigkeit, Schnee und Kälte können einem Gebäude ziemlich zusetzen. Wenn vorhandene Mängel nicht beseitigt oder Räume unzureichend beheizt werden, kann es unter anderem schnell zu Regenwasserschäden, Schimmelbildung oder aufgefrorenen Rohren kommen. Zudem lassen sich oft bereits mit wenigen Maßnahmen die Heizkosten merklich reduzieren. Selbst kleine Mängel an einem Gebäude können im Herbst und Winter schnell zu teuren Schäden führen. Daher ist es noch vor Beginn der kalten Jahreszeit …

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    Mietminderung durch Anteil des Mieters gemindert

    - Ist der Mieter für einen Mietmangel mitverantwortlich, ist er zwar zur Mietminderung berechtigt, sein Verursachungsbeitrag ist jedoch bei der Bestimmung der Minderungsquote abzuziehen. Das klärte das Landgericht (LG) Karlsruhe in seinem Urteil vom 2.6.2017 (Az. 9 S 169/16). Hat der Mieter durch sein Fehlverhalten (hier: mangelhaftes Lüften und Heizen) einen Mangel (hier: Feuchteschaden mit Schimmelbildung) mitverursacht, so kann er die Miete mindern, muss aber seinen Verursachungsbeitrag bei der…

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    Bausparkassen wollen alte Verträge loswerden

    - Gute Nachricht für Bausparer: Das Landgericht Karlsruhe hält Kündigungen von Bausparverträgen nach 15 Jahren für unwirksam. Nun könnte sich der Bundesgerichtshof erneut mit diesem Streitthema beschäftigen. Die Bausparkassen haben vergeblich gehofft, bestimmte Bausparverträge 15 Jahre nach Abschluss kündigen zu können. Am Freitag entschied das Landgericht Karlsruhe, dass eine entsprechende Vertragsklausel der Bausparkasse Badenia unwirksam ist (Az. 10 O 509/16), weil sie die Bausparer unangemesse…

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    Bundesgerichtshof bestätigt Kündigungen gut verzinster Bausparverträge

    - Hochverzinste Bausparverträge können in der Ansparphase mit einer Frist von sechs Monaten gekündigt werden, wenn die Zuteilungsreife des Vertrags vor mehr als zehn Jahren erfolgte. Das entschied der Bundesgerichtshof mit zwei Urteilen vom 21.2.2017, Az. XI ZR 185/16 und XI ZR 2727/16. Vorangegangen waren den Urteilen Tausende von Kündigungen von betagten und hochverzinsten Bausparverträgen, die zwar seit mehr als zehn Jahren zuteilungsreif waren, aber bei denen die Bausparer das Baudarlehen nich…

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    Bausparen: Kontogebühr gekippt

    - Bausparkassen dürfen keine Gebühren für ihre Darlehenskonten verlangen. Das hat der Bundesgerichtshof am 9.5.2017 entschieden (Az. XI ZR 308/15). Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hatte gegen die Bausparkasse Badenia geklagt, die seit mehr als 50 Jahren eine Kontoführungebühr verlangt, zuletzt in Höhe von 9,48 Euro im Jahr. Diese wurde nach der Inanspruchnahme eines Bauspardarlehens fällig. Doch diese Gebühr verstößt gegen das im Jahr 2011 vom Bundesgerichtshof (BGH) gegenüber Banken v…