Rentenbeitrag bleibt bei 18,9 %

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Der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung soll nicht gesenkt werden, obwohl er das vorschriftsmäßig müsste. Ein entsprechendes Gesetz kommt Ende Januar.

Die Rentenpolitiker der Koalitionsparteien von CDU/CSU und SPD haben sich darauf verständigt, den derzeitigen Rentenbeitragssatz von 18,9 % des Bruttogehalts unverändert zu lassen, um ihre Rentenreformen finanzieren zu können.

Das Gesetz zur Festlegung des künftigen Rentenbeitragsatzes soll Ende Januar rückwirkend zum Jahresbeginn verabschiedet werden. Dieses ungewöhnliche Vorgehen sei bereits "juristisch geprüft worden", schreibt die "Stuttgarter Zeitung" unter Berufung auf Kreise der künftigen Koalitionspartner.

Der Gesetzentwurf zur Festlegung des Beitragssatzes soll im Bundestag am 19.12.2013 in erster Lesung behandelt werden. An diesem Tag sollten Arbeitnehmer und Arbeitgeber darüber informiert werden, dass es keine Beitragssenkung geben werde. Dadurch könnten sich die Arbeitgeber für ihre Lohnabrechnungen darauf einstellen. Die abschließende Lesung sei für Ende Januar vorgesehen, heißt es weiter.

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