Beitragsbemessungsgrenzen der Arbeitslosen-, Kranken- und Rentenversicherung steigen

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Im Jahr 2016 ändern sich die Beitragsbemessungsgrenzen der Arbeitslosen-, Kranken- und Rentenversicherung.

Rechengröße

West

Ost

Bezugsgröße in der Sozialversicherung

2.905 €/Monat

2.520 €/Monat

Vorläufiges Durchschnittsentgelt für 2016

36.267 €/Jahr

36.267 €/Jahr

Beitragsbemessungsgrenze Renten- und Arbeitslosenversicherung

6.200 €/Monat

5.400 €/Monat

Beitragsbemessungsgrenze knappschaftliche Rentenversicherung

7.650 €/Monat

6.650 €/Monat

Jahresarbeitsentgeltgrenze Krankenversicherung (Versicherungspflichtgrenze)

56.250 €/Jahr

56.250 €/Jahr

Beitragsbemessungsgrenze Kranken- und Pflegeversicherung

50.850 €/Jahr

50.850 €/Jahr

Das Bundeskabinett hat die entsprechende Änderungsverordnung bereits beschlossen.

Was bedeuten die einzelnen Begriffe und Rechengrößen?

Bei den Rechengrößen in der Sozialversicherung handelt sich um Werte, die jährlich neu ermittelt und festgesetzt werden. Sie beeinflussen die Beiträge zur Sozialversicherung. Das betrifft die Arbeitslosen-, Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung.

Vorläufiges Durchschnittsentgelt

In der gesetzlichen Rentenversicherung entspricht das Durchschnittsentgelt dem durchschnittlichen Brutto-Lohn- oder Brutto-Gehalt eines beschäftigten Arbeitnehmers. Für 2015 wird der Wert so ermittelt: Das Durchschnittsentgelt 2013 wird um das Doppelte des Prozentsatzes erhöht, um den sich das Durchschnittsentgelt 2012 zum Jahr 2013 erhöht hat..

Bezugsgröße

Die Bezugsgröße ist für viele Werte der Sozialversicherung wichtig. Sowohl in der gesetzlichen Krankenversicherung als auch in der gesetzlichen Rentenversicherung ist sie die Grundlage der Beitragsberechnung.

Beitragsbemessungsgrenze

Sie markiert das Maximum, bis zu dem in den Sozialversicherungen Beiträge erhoben werden. Der über diesen Grenzbetrag hinausgehende Teil eines Einkommens ist beitragsfrei.

Versicherungspflichtgrenze

Wer über diese Grenze hinaus verdient, kann sich, wenn er möchte, bei einer privaten Krankenversicherung versichern. Die Versicherungspflichtgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung ist zugleich die Jahresarbeitsentgeltgrenze.

Sozialabgaben lassen sich mit einer betrieblichen Gehaltsumwandlung in eine Altersrente sparen. Welche Vor- und Nachteile damit verbunden sind, lesen Sie in unserem neuen Ratgeber So schließen Sie Ihre Rentenlücke. Am größten ist der Spareffekt, wenn man unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze zur Kranken- und Pflegeversicherung verdient, also weniger als 4.237,50 € pro Monat (im Jahr 2016).

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