Welche Riester-Varianten besonders gut ankommen

Hinsichtlich der Altersvorsorge mit einem Riester-Vertrag werden Versicherungen und Eigenheimrenten am stärksten nachgefragt, während Fonds- und Banksparpläne keine große Rolle spielten. Der Gesamtbestand wuchs auf 14,997 Millionen Verträge an.

Die Anzahl der insgesamt abgeschlossenen Riester-Rentenverträge ist auf knapp 15 Millionen angestiegen. Das BMAS betont, dass die „krisenfeste Altersvorsorge weiter stark gefragt“ ist.

Beliebte Versicherungsverträge

Insgesamt liegt der Gesamtbestand an Riester-Verträgen mit 14,9 Millionen nur noch hauchdünn unter der 15-Millionen-Marke. Auf die Versicherungsvariante entfällt dabei mit über 10,6 Millionen Policen weiterhin der Löwenanteil, was 70,9 Prozent aller abgeschlossenen Verträge entspricht. Zweitstärkste Riester-Form sind nach wie vor die Fondssparpläne, deren Anteil unverändert bei 19,5 Prozent liegt. Die Eigenheimrente setzt ihre Aufholjagd weiter fort und liegt mit 4,7 Prozent Anteil nur noch knapp hinter den Banksparplänen mit 4,9 Prozent.

So funktioniert das Riestern

Der Staat beteiligt sich bei einem Riester-Vertrag mit einer sogenannten Grundzulage von 154 € im Jahr an der Vorsorge jedes Riester-Sparers. 185 € pro Jahr zusätzlich gibt es für jeden kindergeldberechtigten Sprössling. Sind die Kinder ab dem 1.1.2008 geboren, sind es sogar 300 €. Bis zu 2.100 € sind im Jahr steuerlich absetzbar.

Um die volle Förderung zu bekommen, muss man jedoch mindestens vier Prozent des sozialversicherungs-pflichtigen Vorjahreseinkommens einzahlen. Für den Eigenbeitrag hat der Gesetzgeber eine Untergrenze von 60 € im Jahr oder fünf Euro im Monat festgelegt. Bei der Berechnung des eigenen Beitragsanteils und der Auswahl der individuell passenden Riester-Variante ist der Versicherungsvermittler gerne behilflich. 

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