Spezieller Zuschuss zur Altersvorsorge für die Jungen

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(verpd) Das aktuelle Rentenniveau, also das Verhältnis zwischen Rentenhöhe und Einkommen eines Standardrentners, liegt aktuell bei knapp 49 Prozent. Es wird Experten zufolge bis zum Jahr 2030 sogar auf 43 Prozent sinken. Mit der Riester-Rente ermöglicht der Staat daher den Bürgern mithilfe einer staatlichen Förderzug für das Alter vorzusorgen, um die zu erwartende Einkommenslücke zumindest zu schmälern. Für die unter 25-Jährigen gibt es einen zusätzlichen Anreiz, damit sie frühzeitig mit der eigenen Altersvorsorge beginnen.

Der Staat beteiligt sich bei einem Riester-Vertrag an der Altersvorsorge des Einzelnen mit einer sogenannten Grundzulage von 154 € im Jahr. Für jeden kindergeldberechtigten Sprössling gibt es zusätzlich noch einmal 185 € pro Jahr dazu, für ab dem 1.1.2008 geborene Kinder sogar 300 €. Zudem sind jährlich bis zu 2.100 € steuerlich absetzbar.

Wer noch keine 25 Jahre alt ist und einen Riester-Rentenvertrag abgeschlossen sowie bestimmte Beiträge einbezahlt hat, erhält neben den genannten staatlichen Zulagen auch einen einmaligen Zuschuss zur privaten Altersvorsorge. Mit dem Antrag auf die jährliche reguläre Zulage in Höhe von 154 € wird somit noch ein einmaliger Aufschlag in Höhe von 200 € gewährt. Der Sonderzuschuss wurde auch gesetzlich in Paragraf 84 EstG (Einkommensteuergesetz) festgehalten.

Wie das Riestern funktioniert

Um in den Genuss der vollen Förderung zu kommen, muss man mindestens vier Prozent des sozialversicherungs-pflichtigen Vorjahreseinkommens einzahlen. Der Gesetzgeber hat für den Eigenbeitrag eine Mindestgrenze von 60 € im Jahr oder fünf Euro im Monat festgelegt.

Riester-Verträge gibt es in insgesamt vier Varianten. Neben Riester-Rentenversicherungen werden auch Riester-Fondssparpläne, Riester-Banksparpläne und der sogenannte „Wohn-Riester“ angeboten, mit dem auch selbst genutztes Wohneigentum in die staatlich geförderte Altersvorsorge eingebunden wurde.

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