Kein Plan von Rente?

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Gedankenlose Jugend? Von wegen! Berufseinsteiger setzen sich sehr wohl mit dem Thema Altersvorsorge auseinander.

44 Prozent der unter 30-Jährigen glauben, dass die gesetzliche Rente für ihr Auskommen im Alter nicht ausreichen wird. Mehr als ein Viertel der 18- bis 29-Jährigen (26 Prozent) sorgen bereits mit einer Riester- oder Rürup-Rente für später vor. Und 25 Prozent haben eine betriebliche Altersvorsorge, wie die repräsentative forsa-Studie Arbeit, Familie, Rente - was den Deutschen Sicherheit gibtim Auftrag von CosmosDirekt 2014 belegt.

Staatlich geförderte Altersvorsorgeprodukte sind für Berufseinsteiger besonders attraktiv, weil der Staat die langfristige Altersvorsorge durch Zulagen oder Steuervorteile unterstützt, bestätigt Silke Barth, Vorsorgeexpertin von CosmosDirekt.

Die wichtigsten zusätzlichen Vorsorgeformen für den Ruhestand im Überblick

  • Riester-Rente - Vorsorge mit staatlichem Förder-Kick: Wer mit Riester spart, geht auf Nummer sicher, weil mindestens alle eingezahlten Beiträge und staatlichen Zulagen bei Ablauf garantiert werden. Durch die garantierte Verzinsung auf die eingezahlten Beiträge ist schon beim Abschluss des Vertrags klar, welche Mindestrente am Ende der Ansparphase ausgezahlt wird. Wer riestert, profitiert von attraktiven staatlichen Zuzahlungen (bis zu 154 € jährlich) und Steuervorteilen. Für alle unter 25-Jährigen gibt es zudem vom Staat eine einmalige Sonderzahlung von 200 €. Im Rentenbezug unterliegt die Riester-Rente dann der vollen Besteuerung.

  • Rürup-Rente - Vorsorge-Plus für Selbständige: Für Selbstständige oder freiberuflich tätige Berufseinsteiger ist die Rürup-Rente (Basisrente) die einzige Möglichkeit, staatlich gefördert für das Alter vorzusorgen. Die Beitragshöhe kann selbst bestimmt und bei Bedarf angehoben oder gesenkt werden. Ledige können bis zu 22.172 € als Sonderausgaben von der Steuer absetzen. Im Jahr 2015 werden 80 Prozent des Jahresbeitrags vom Finanzamt als Sonderausgaben anerkannt. Ab 2025 akzeptiert das Finanzamt 100 Prozent der Beiträge als Sonderausgaben. Wie bei der Riester-Rente unterliegt die Rürup-Rente erst im Rentenbezug der Besteuerung.

  • Betriebliche Altersvorsorge (bAV) - Mit dem Chef für die Rente sparen: Seit 2002 haben Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch auf bAV in Form der Entgeltumwandlung, bei der der Arbeitnehmer die Beiträge aus seinem Gehalt finanziert. Da sie direkt aus dem Bruttoverdienst gezahlt werden, sinkt das zu versteuernde Einkommen und der Arbeitnehmer spart auch seinen Anteil zur Sozialversicherung. Im Gegenzug ist die spätere Rente einkommensteuerpflichtig und es sind Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung zu entrichten. In 2015 können bis zu 242 € im Monat bzw. 2.904 € im Jahr steuer- und sozialabgabenfrei eingezahlt werden. Steuerfrei aber sozialabgabenpflichtig können weitere 1.800 € im Jahr investiert werden. Gerade in kleineren Firmen ist in Sachen bAV Eigeninitiative gefragt: Berufseinsteiger sollten ihren Chef gezielt nach den angebotenen Möglichkeiten fragen. Möglicherweise beteiligt sich das Unternehmen sogar mit einem Zuschuss oder finanziert die Betriebsrente sogar ganz.

  • Fondsgebundene Rentenversicherungen - Höhere Renditechancen mit DAX und Co.: Eine attraktive Variante der privaten Altersvorsorge sind fondsbasierte Produkte - das gilt auch für die Riester- und Rürup-Rente. Die Aussicht auf eine höhere Rendite erfordert allerdings ein wenig Mut bzw. Risikobereitschaft, da Kursschwankungen dazugehören. Tipp: Auf Flexibilität beim Vertragsablauf achten, sei es in Form einer variablen Abrufphase oder der Möglichkeit einer Übertragung der Fondsanteile in ein privates Depot.

  • Private Rentenversicherung - aber flexibel bitte: Wem Flexibilität wichtig ist, findet inzwischen auch Vorsorgeprodukte, bei denen sich die Beiträge ganz individuell an die Lebensumstände anpassen lassen. Je nach Finanzlage bieten sie die Möglichkeit, mal mehr und mal weniger Geld für die Altersvorsorge beiseite zu legen. Eine Variante der flexiblen Altersvorsorge ist beispielsweise die Rente Plus von CosmosDirekt, bei der Beitragsbausteine ein- und ausgeschaltet werden können.

Neues Informations-Portal für Verbraucher

Sinkende Zinsen, hohe Kosten, Intransparenz: Die Medien gehen mit der Lebensversicherung hart ins Gericht. Deshalb haben sich AachenMünchener, CosmosDirekt, Generali Deutschland Holding, Generali Versicherungen und die Deutsche Vermögensberatung AG zur Initiative Faktencheck Lebensversicherung zusammengeschlossen. Unter www.faktencheck-lebensversicherung.de werden aktuelle Medienberichte aufgegriffen und mit sachlichen, faktenbasierten Argumenten kommentiert.

Quellenangabe: www.cosmosdirekt.de/veroeffentlichungen/young-professionals-72066/

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