Viele fürchten finanzielle Probleme im Alter

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(verpd) Eine repräsentative Befragung zeigt, dass die meisten Bürger nicht mit der voraussichtlichen Höhe ihrer künftigen gesetzlichen Altersrente zufrieden sind. Mehr als jeder Zweite rechnet im Rentenalter aufgrund der voraussichtlichen finanziellen Situation mit einem niedrigeren Lebensstandard wie bisher.

70 Prozent aller Ruheständler in Deutschland finden, dass die Höhe der gesetzlichen Rente nicht angemessen ist im Vergleich zu ihren Einzahlungen. Das geht aus einer Untersuchung eines Versicherers hervor, für die 3.381 Erwerbstätige und Personen im Ruhestand repräsentativ in allen 16 Bundesländern befragt wurden.

Laut den Umfrageergebnissen gaben 56 Prozent der erwerbstätigen Teilnehmer an, eine Verschlechterung ihrer Lebensqualität im Alter zu befürchten. Das sind 16 Prozentpunkte mehr als bei der letztjährigen Erhebung. Die befragten Rentner bestätigen die Befürchtung der Jungen. 58 Prozent sagten aus, dass sich ihre Lebenssituation seit Eintritt in den Ruhestand verschlechtert habe – 2016 waren es noch 41 Prozent.

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Stimmung im Ausblick auf den Ruhestand wird schlechter

Auch eine andere Studie belegt, dass die Bundesbürger sich beinahe vor dem Eintritt in den Ruhestand fürchten – zumindest finanziell. Laut einer Umfrage des Deutschen Instituts für Altersvorsorge GmbH (DIA) dachten Ende 2016 sogar 76 Prozent der 1.005 Befragten zwischen 18 und 65 Jahren, dass sie ihren Lebensstandard im Alter senken müssen. Das ist ein erheblich pessimistischer Wert im Vergleich zur Umfrage des Vorjahrs, hier waren es noch 69 Prozent.

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