Sozialversicherung: Bemessungsgrenzen erneut erhöht

 - 

Ab 1.1.2010 erhalten Arbeitnehmer, die an der Beitragsbemessungsgrenze zu den Sozialversicherungen verdienen, möglicherweise niedrigere Nettoüberweisungen auf ihr Gehaltskonto.

Die Beitragsbemessungsgrenzen in der gesetzlichen Renten- und Arbeitslosenversicherung steigen abermals um rund 2 Prozent. Damit erhöht sich die Höchstgrenze, bis zu der Beiträge vom Bruttogehalt abgezogen werden, auch im kommenden Jahr um monatlich 100 Euro auf 5500 Euro (alte Bundesländer) bzw. auf 4650 Euro (neue Bundesländer).

Bei einem Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung von 19,9 Prozent ergibt sich eine Zusatzbelastung für Gutverdiener von monatlich 19,90 Euro, von denen der Arbeitgeber die Hälfte trägt. Der Monatsbeitrag steigt auf maximal 1094,50 Euro (925,35 Euro in den neuen Bundesländern).

Auch die Beitragsbemessungsgrenze in der Kranken- und Pflegeversicherung steigt. Ab nächstem Jahr werden Beiträge bis maximal 3750 Euro statt aktuell bis 3675 Euro pro Monat erhoben – und das bundesweit. Auch 2010 gilt der einheitliche Beitragssatz von 14,9 Prozent. Das sind monatlich 558,75 Euro. Für die Pflegeversicherung sind bei einem Beitragssatz von 1,95 Prozent dann 73,13 Euro im Monat zu zahlen.

Weitere News zum Thema

  • Viele fürchten finanzielle Probleme im Alter

    [] (verpd) Eine repräsentative Befragung zeigt, dass die meisten Bürger nicht mit der voraussichtlichen Höhe ihrer künftigen gesetzlichen Altersrente zufrieden sind. Mehr als jeder Zweite rechnet im Rentenalter aufgrund der voraussichtlichen finanziellen Situation mit einem niedrigeren Lebensstandard wie bisher. mehr

  • EU-Kommission fragt Bürger zur privaten Altersvorsorge

    [] (verpd) Im Rahmen einer Konsultation zur privaten Rentenversicherung erhalten neben Versicherern und Verbänden auch Verbraucher jetzt die Gelegenheit mitzureden. Allerdings steht der dafür vorhergesehene, online abrufbare Fragebogen nur in englischer Sprache zur Verfügung. mehr

  • Geburtenzahl erreicht höchsten Stand seit dem Jahr 2000

    [] (verpd) Nach vorläufigen Destatis-Zahlen ist die Zahl der Lebendgeburten 2015 um über drei Prozent auf gut 737.630 gestiegen. Das sind so viele wie seit 2000 nicht mehr. Gleichzeitig gab es mit über 925.200 Sterbefällen die höchste Zahl nach 1985. Die Geburtenrate reichte daher auch 2015 nicht aus, um die Zahl der Sterbefälle auszugleichen. Wegen der starken Zuwanderung dürfte die Bevölkerung dennoch um knapp eine Million Menschen zugenommen haben. mehr

  • Mehrheit der Solo-Selbstständigen hat keine Altersvorsorge

    [] (verpd) Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) ist in einer Studie unter anderem der Frage nachgegangen, inwieweit die zwei Millionen Solo-Unternehmer in Deutschland finanziell für ihr Alter vorsorgen. Das Ergebnis ist ernüchternd: Mehr als jeder zweite betroffene Selbstständige betreibt überhaupt keine Altersvorsorge. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.