Riester-Rente weiterhin für viele attraktiv

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Von Anfang Januar bis Ende März entschieden sich rund 193.000 Bürger zur zusätzlichen Altersvorsorge mit einem Riester-Rentenvertrag. Die Gesamtzahl der abgeschlossenen Riester-Verträge stieg von 14,4 Millionen Ende 2010 auf knapp 14,6 Millionen bis zum 31.3.2011.

Einen hohen Zuwachs mit insgesamt 92.000 Verträge hatten in den ersten drei Monaten des Jahres 2011 die Versicherungslösungen zur Riester-Rente.

Versicherungen am beliebtesten

Neben den Riester-Rentenversicherungen verzeichneten auch die anderen Vertragsvarianten wie Riester-Fondssparpläne, Riester-Banksparpläne und die sogenannten Wohn-Riester-Verträge einen Zuwachs.

Insgesamt gesehen sind bezüglich der Riester-Rente vor allem die Versicherungslösungen am beliebtesten. Fast 72 Prozent aller Vorsorger haben sich für diese Riester-Variante entschieden. Das entspricht knapp 10,5 Millionen Verträgen. Rund 2,85 Millionen Riester-Sparer wählten einen Fondssparplan, rund 0,72 Millionen einen Banksparplan und rund 0,53 Millionen eine der unterschiedlichen Wohn-Riester-Varianten.

So funktioniert das Riestern

Bei einem Riester-Vertrag beteiligt sich der Staat an der Altersvorsorge. Anspruch auf die staatliche Förderung haben u.a. in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversicherte Arbeitnehmer, rentenversicherungspflichtige Selbstständige, wie Künstler oder freiberufliche Hebammen, aber auch Beamte. Auch der Ehegatte eines Förderberechtigten hat unabhängig seiner beruflichen Tätigkeit einen Förderanspruch.

Je Vertrag gibt es eine sogenannte Grundzulage von bis zu 154 Euro im Jahr. Für jeden kindergeldberechtigten Sprössling werden bis zu 185 Euro pro Jahr dem Vertrag gutgeschrieben. Für Kinder, die ab dem 1.1.2008 geborenen wurden, sind es sogar 300 Euro. Bis zu 2.100 Euro der eingezahlten Prämien sind im Jahr steuerlich absetzbar.

Volle Förderung an Bedingungen geknüpft

Die volle Förderung gibt es, wenn der Sparer mindestens 4 Prozent seines Vorjahres-Bruttoeinkommens in den Vertrag einzahlt. Als kleinstmöglicher Eigenbeitrag wurde für Verträge, die ab 1.1.2012 abgeschlossen werden, eine Untergrenze von 60 Euro im Jahr bzw. 5 Euro im Monat festgelegt. Dieser Mindestbeitrag gilt für Verträge, die bis zum 31.12.2011 abgeschlossen wurden oder werden, nicht bei abgeleiteten Förderansprüchen, d.h., der nicht-förderberechtigte Ehepartner eines Förderberechtigten braucht keinen eigenen Beitrag zu leisten.

Der Zulagenantrag muss im Gegensatz zu früheren Regelungen nur noch einmal gestellt werden (Dauerzulagenantrag).

Tipp
Wer wissen möchte, wie die Riester-Rente genau funktioniert und ob er zum Kreis der Förderberechtigten zählt, erfährt das in einer neu aufgelegten Broschüre der Akademischen Arbeitsgemeinschaft "Die Riester-Vorsorge".

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