Rente mit 60 auch weiterhin möglich

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Als Rentner kann man sich bald erst mit 67 Jahren bezeichnen. Allerdings gibt es für drei Personengruppen bestimmten Alters noch die Möglichkeit, bis zu sieben Jahre früher, also mit 60 Jahren, in Rente zu gehen.

Frauen müssen vor dem 1.1.1952 geboren und mindestens 60 Jahre alt sein. Außerdem müssen sie eine Wartezeit von mindestens 15 Jahren erfüllt haben. Auch müssen mehr als zehn Jahre der Pflichtbeiträge zur Rentenversicherung nach dem 40. Geburtstag liegen. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, kann schon mit 60 in Rente gegangen werden, allerdings nur mit einem erheblichen Abschlag. Bei einer 60-jährigen Frau beträgt diese Rentenminderung lebenslang 18% der Bruttorente.

Wer von Arbeitslosigkeit betroffen ist oder Altersteilzeit vereinbart hatte, hat ebenfalls Aussicht auf einen früheren Renteneintritt, wenn auch mit Abschlägen. Allerdings wurde hier der Rentenbeginn stufenweise von 60 auf 63 Jahre angehoben.

Vertrauensschutz für Arbeitslose

Bei der "Altersrente wegen Arbeitslosigkeit oder nach Altersteilzeit" gibt es noch eine weitere Vertrauensschutzregelung: Versicherte, die am 1.1.2004 arbeitslos waren oder vor Januar 2004 Altersteilzeitarbeit vereinbart haben, können weiterhin bereits mit dem 60. Lebensjahr die Rente in Anspruch nehmen. Versicherte, die nach dem 31.12.1951 geboren wurden, haben auf diese Altersrente aber keinen Anspruch mehr. Diese Rente fällt ebenso weg wie die »Altersrente für Frauen«.

Frühere Rente auch für Schwerbehinderte

Auch schwerbehinderte Menschen können u.U. mit 60 Jahren noch in Rente gehen – sogar ohne Abschläge. Sie müssen bis zum 16.11.1950 geboren und am 16.11.2000 bereits schwerbehindert oder berufs- oder erwerbsunfähig gewesen sein. In allen Fällen muss eine Wartezeit von 35 Jahren mit rentenrechtlichen Zeiten erfüllt sein. Dazu gehören neben den Beitragszeiten z.B. auch Kindererziehungszeiten.

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