Kurzarbeitergeld auf 24 Monate verlängert

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Das Kurzarbeitergeld kann künftig bis zu 24 Monate gezahlt werden. Ab dem siebten Monat der Kurzarbeit erstattet die Bundesagentur für Arbeit den Arbeitgebern die gesamten Sozialversicherungsbeiträge.

Diese Neuregelungen sind am 1.7.2009 in Kraft getreten. Sie gelten befristet bis zum Ende des Jahrs 2010. Die Bundesregierung sowie Gewerkschaften und Arbeitgeber hatten sich Ende April auf diese Regelung verständigt.

Die Verlängerung der Bezugsdauer des Kurzarbeitergeldes von 18 auf 24 Monate gilt für alle Beschäftigten, die bis zum 31.12.2009 in Kurzarbeit gehen. Wenn ein Betrieb bereits sechs Monate Kurzarbeit angewiesen hatte, wird er in der weiteren Kurzarbeitszeit vollständig von den Sozialversicherungsbeiträgen für die Kurzarbeitergeldstunden entlastet. Für die Berechnung dieses Sechs-Monats-Zeitraums ist es ausreichend, dass Kurzarbeit in den Unternehmen überhaupt durchgeführt wurde – egal in welchem Umfang. Dabei werden auch Zeiträume vor Inkrafttreten der jetzigen Verbesserungen berücksichtigt.

Bereits bisher erstatteten die Arbeitsagenturen die Hälfte der Beiträge zur Sozialversicherung, die auf Kurzarbeit entfallen. Für Beschäftigte, die während der Kurzarbeit an Weiterbildungsmaßnahmen teilnehmen, können für diese Zeit die Beiträge sogar sofort und bis zu 100 Prozent übernommen werden. Das gilt ebenfalls befristet bis zum Ende des Jahrs 2010. Auch übernommene Auszubildende und befristet Beschäftigte können übrigens direkt in Kurzarbeit gehen, wenn sie in einem Betriebsteil arbeiten, für den Kurzarbeit beantragt wurde.

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