Immer mehr Deutsche sparen fürs Alter, doch immer noch viel zu wenige

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Eine Umfrage ergab, dass immer mehr Deutsche für den Ruhestand sparen. Allerdings tut rund ein Drittel der Bundesbürger überhaupt nichts.

43 Prozent der Bundesbürger geben an, einen Teil ihrer Einkünfte für den Ruhestand beiseite zu legen oder in eine zusätzliche Rentenversicherung einzuzahlen. Im Oktober 2010 waren es noch 41,8 Prozent.

Der Anteil der Nicht-Sparer sank von 36,8 Prozent auf 35,5 Prozent.

Keine Angaben zu ihrer Altersvorsorge machten 21,5 Prozent der Befragten.

Die Höhe der Sparbeträge hat sich nicht geändert. Nach wie vor sparen die meisten der Befragten (18,8 Prozent) bis zu 99 Euro im Monat. 10,4 Prozent investieren mehr oder sparen in Form einer Immobilie (6,7 Prozent).

Das ergab eine Umfrage unter 1.900 Bundesbürgern von J.P. Morgan Asset Management (J.P. Morgan AM).

Auch wenn die Anzahl der Alterssparer gestiegen ist, bleibt das Ergebnis erschreckend: Noch nicht einmal die Hälfte der Deutschen spart demnach für die Altersvorsorge. Das sind angesichts der schrumpfenden gesetzlichen Rente viel zu wenige.

Jean Guido Servais, Marketing-Direktor von J.P Morgan AM, ist dennoch zuversichtlich: "Bei den Deutschen ist der wirtschaftliche Aufschwung angekommen und sie blicken wieder optimistischer in die Zukunft. Sie verfügen wieder über Mittel, die sie für schlechtere Zeiten zurücklegen können. Sie investieren wieder mehr in ihre Altersvorsorge."

Tipp
Eine zusätzliche private oder betriebliche Altersvorsorge ist für jeden unerlässlich. Mit der Riester- und der Rürup-Rente bestehen staatlich geförderte Vorsorgeformen, die die Einsicht in diese Notwendigkeit mit Zulagen und Steuervorteilen erleichtern.

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